AOK-Bewrbungstraining


BEWERBUNG

Was heißt „Bewerbung“ konkret? Wie gehe ich dabei vor und wie kann ich mich besonders gut präsentieren? Ich soll für mich werben, aber wie funktioniert das?
All diese Fragen und noch mehr wurden den Neuntklässlern der Maristen-Realschule bei der Hauptgeschäftsstelle der AOK in Cham vermittelt.
Damit auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kam, war für gesunde Verpflegung gesorgt: Äpfel, Bananen, Erdnüsse, Wasser und Säfte gab es für die Teilnehmer kostenlos.
Rupert Glaser, der Firmenkundenchef, gab den Buben zunächst einen Überblick, was in der AOK überhaupt gemacht wird und welche Ausbildungsberufe man dort lernen kann. Anschließend ging er auf das eigentliche Thema ein und erläuterte im Gespräch mit den Schülern, was „Bewerbung“ überhaupt heißt. Dabei stellte Glaser die Frage, welche Werbungen von einzelnen Firmen gut im Gedächtnis bleiben, weil sie speziell sind. Den Schülern fiel z. B. „Zalando“ mit dem typischen Schrei im TV-Spot auf oder auch die für OBI typische Frage „orange“, die ständig benutzt wird, wenn für dieses Unternehmen geworben wird. Diese Erkenntnisse verglich er dann mit der Bewerbung für einen Ausbildungsplatz: Auch diese müsse möglichst aussagekräftig und einzigartig sein, um sich von anderen abzuheben.
Anschließend hinterfragte und erklärte der Firmenkundenchef, was eigentlich hinter Begriffen wie „Auffassungsgabe“, „Sorgfalt“, „Interesse“, „Ausdauer“, „Zuverlässigkeit“, „Aufgabenerledigung“ und „Teamfähigkeit“ steckt. Diese Schlagwörter werden oft einfach benutzt, ohne aber genau zu wissen, was sie eigentlich bedeuten. Beim Bewerbungsgespräch kann man aber punkten, wenn man genau diese Wörter oder auch andere in konkrete Verbindung mit dem Unternehmen erklärt, in dem man sich bewirbt.
AOK
Einige Pannen bei der Bewerbung können schon im Vorfeld umgangen werden, wenn man sich gut darauf vorbereitet: So sollte man z. B. keinen Schnellhefter als Bewerbungsmappe verwenden, sondern eine stabile Mappe. Positiv auffallen kann man, wenn man die Bewerbung persönlich vorbeibringt. Ein Deckblatt mit Foto, ein Anschreiben, ein Lebenslauf, Bescheinigungen, Beurteilungen und Zeugnisse sollen ebenfalls enthalten sein.
Anhand einer Zeitungsanzeige für einen Ausbildungsplatz erstellten die Schüler ein Bewerbungsschreiben nach den Vorgaben, die Rupert Glaser zuvor erklärte. Diese wurden sogleich von Mitarbeiten der AOK korrigiert und wieder an die Buben zurückgegeben. Diese praktische Übung, untermauert mit dem Fachwissen des Firmenkundenchefs, zeigte den Maristen konkret auf, dass es keine Zauberei ist, ein korrektes Bewerbungsschreiben zu verfassen.
Nachdem die Buben ein Video sahen, welche Fehler und Pannen bei einem Vorstellungsgespräch passieren können, erklärten sich zwei Schüler spontan dazu bereit, ein fiktives Vorstellungsgespräch mit Herrn Glaser durchzuführen und sich dabei filmen zu lassen. Anschließend wurde dies im Plenum analysiert sowie Feedback gegeben. So konnten die Schüler ein Gespür dafür erhalten, was wirklich wichtig ist und auf welche Fragen man sich schon vorher vorbereiten kann.
Anschließend ging es im zweiten Teil mit dem Kundenberater Martin Stoiber weiter, der den Schülern erklärte, dass „Assessment-Center“ nichts anderes als „Einschätzungszentrum“ bedeutet. Um dieses Thema ging es auch im Folgenden: Anhand praktischer Beispiele erhielten die Schüler Anregungen und Tipps, wie sie z. B. im Personalauswahlverfahren sicher und souverän auftreten können.
Zunächst sollten sie anhand einiger Fragen persönlich einschätzen, welche Schwächen und Stärken sie haben. Anschließend erläuterte Herr Stoiber, dass man diese auch im Bewerbungsgespräch einbringen sollte: Welche Eigenschaften sind für welche Firmen wichtig?
AOK
Durch ein Rollenspiel sollte den Maristen nähergebracht werden, dass auch ein Verkaufsgespräch immer einem bestimmten Muster folgt: Kontaktphase – Informationsphase – Verhandlungsphase – Abschlussphase. Dies war den Schülern so bisher nicht bewusst. Dies durften sie auch selbst gleich am praktischen Beispiel anwenden.
Da Herr Stoiber den Schülern auch erläuterte, welche Fragen im Bewerbungsgespräch vorkommen können, konnte ihnen ein Stück Angst genommen werden. Wenn man z. B. die aktuellen Nachrichten verfolgt, ist es keine Schwierigkeit, drei aktuelle Themen zu nennen. Zudem sollte man sich auch immer über die Strukturen des Betriebes informieren, so dass man etwaige Fragen dazu beantworten kann. Zudem ist Allgemeinwissen wichtig (z. B. sollte man die Namen von Ministern kennen, Landeshauptstädte wissen usw.).
Auch im zweiten Teil des Bewerbungsseminars blieb es nicht nur bei der Theorie: Anhand des Flipcharts und Diskussionen sollten die Schüler in Zweiergruppen erläutern, warum sie der Richtige für ihren Wunschbetrieb sind. Zuvor wurde von Herrn Stoiber erläutert, worauf es dabei ankommt. So verrät hierbei z. B. die Körpersprache schon viel über den Kandidaten. Auch diese Präsentationen wurden wieder gemeinsam besprochen, sodass die Maristen gegenseitig voneinander lernen konnten und sich in Zukunft auch besser einschätzen können.
Durch diese Veranstaltung, die Theorie und Praxis hervorragend verband, konnten die Maristen wertvolle Tipps und Anregungen erhalten, die sie für ihre Zukunft gut gebrauchen können. Nun liegt es an ihnen, diese auch für sich anzuwenden und umzusetzen.

Franziska Schrötter

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