Frater Chris berichtete aus Ozeanien und anderen Teilen der Welt

Einblicke in die Missionstätigkeit der Maristen und ihrer freiwilligen Helfer

Frater Chris

Der Aufruf der deutschen Bischofskonferenz zum Weltmissionstag 2012 unter dem Wort aus Psalm 119 „Dein Wort ist ein Licht für meine Pfade“, ist bei den Maristen-Schulbrüdern mit Freude aufgenommen worden. Der Forderung nach Solidarität mit den ärmsten Diözesen in Afrika, Asien und Ozeanien kommen die Maristen-Schulbrüder in besonderem Maße nach, denn „wir sind gerufen, das Evangelium in alle Welt zu tragen, damit die Menschen den liebenden Gott in ihrem Leben erfahren.“
Zwischen 2006 und 2010 beispielsweise haben sich insgesamt sieben Gruppen von Maristen-Missionaren auf den Philippinen vorbereitet, um in Westbengalen, Thailand, Korea, Bangladesch, Kambodscha und in weiteren Ländern Asiens den Menschen ihre helfenden Hände zu reichen und von der befreienden Botschaft Christi Zeugnis zu geben. Tätig sind die Maristen-Schulbrüder bereits auf fünf Kontinenten und in 79 Ländern und dabei eng verwurzelt mit den Ideen des Ordensgründers Marcellin Champagnat, der herausragendes für Kinder und Jugendliche, besonders für die Bedürftigen unter ihnen, leistete. Champagnats Traum war eine internationale Gemeinschaft von Brüdern, die seine Überzeugung weiter verfolgen und jungen Menschen eine Ausbildung ermöglichen. Um diesen selbstlosen Maristenbrüdern, die gerade auch auf das Engagement der jungen Menschen bei uns zählen, ein Gesicht zu geben, berichtete Frater Chris Will am Dienstagvormittag den neunten und zehnten Klassen der Maristen-Realschule Cham von der Missionstätigkeit der Maristen und ihrer freiwilligen Unterstützer in verschiedenen Erdteilen.
Frater Chris Will gab zu Beginn einen kurzen Einblick in sein Leben. Er ging zunächst von seiner Heimat Australien nach Papua Neuguinea, wo er seine missionarische Berufung verwirklichen konnte, um am Aufbau einer besseren Gesellschaft in diesem Lande mitzuwirken, denn Gewalt und Korruption sind weit verbreitet. Um wirksam dagegen anzugehen, braucht es „christliche Gemeinschaften“, die helfen und Hoffnung geben. Nach Australien zurückgekehrt, baute Frater Chris daher die Maristen-Solidaritäts-Organisation MAPS auf, die ideell, personell und finanziell die missionarische Tätigkeit im asiatisch-pazifischen Raum wirkungsvoll und segensreich unterstützt.
Zum Jahresbeginn 2012 wurde er in die Ordenszentrale nach Rom berufen, um eine ähnliche Organisation auf internationaler Ebene aufzubauen. Daraus resultierte nun „Collaboration for mission international“, kurz CMI, eine Organisation der Maristen, die durch einen Freiwilligendienst in unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen die Arbeit der Fratres in der Mission wirkungsvoll unterstützt. Frater Wills ging es bei seiner Präsentation vor den Maristen-Schülern hauptsächlich darum, ihnen den besagten Marist Volunteer Service vorzustellen. Junge Menschen können so Kontakt mit der Organisation aufnehmen und beispielsweise einige Monate im Ausland verbringen und die Fratres vor Ort durch ihren Dienst unterstützen. Jeder freiwillige Helfer gestaltet das Bild der Maristen in der Öffentlichkeit durch seine Einsatzbereitschaft mit.
 Frater Chris Will erzählte den Schülern anschaulich mit Hilfe einer Powerpoint-Präsentation die Geschichte mehrerer junger Menschen, die sich in jüngerer Vergangenheit für den Dienst zugunsten benachteiligter Menschen in Brasilien, Kambodscha und auf den Solomon Inseln entschieden hatten.
Mit seinem Vortrag zeigte Frater Chris Will den Schülern, dass jeder von ihnen durchaus etwas Bedeutendes bewerkstelligen kann, wenn er sich für den Pfad im „Licht des Glaubens“ entscheidet und vor Ort für einige Wochen oder Monate helfen wolle. Neben der Verbesserung der eigenen Fremdsprachenkenntnisse könne man so auch andere Kulturen und Menschen und ihre Glaubenspraxis kennen lernen.
Er nannte auch das Beispiel des Lernzentrums in Pailin im Nordwesten von Kambodscha unweit der Grenze zu Thailand, wohin seit nunmehr über zwei Jahren von der Chamer Realschule schon  zahlreiche Spenden geflossen sind. Ziel der Maristenmissionare ist es dort, den Kindern und Jugendlichen aus armen Verhältnissen eine Schulbildung zu ermöglichen, was nur durch Spenden aus der Heimat möglich ist. Frater Chris betonte: „Marists see the world through the eyes of a child“ – Maristen sollen die Welt mit den Augen eines Kindes sehen; und jeder Maristenschüler könne Teil des weltumspannenden Bildes der Maristen werden. Abschließend stellte sich Frater Chris noch den interessierten Fragen seiner aufmerksamen Zuhörer.
Frater Chris

Marion Donnerbauer



Aktuelles

Termine


Übertritt in die 5. Klasse zum Schuljahr 2019/20

Informationen und Termine unter der Rubrik "Rundschreiben"

29.01.2019

19:00 Uhr: Elternkurs "Kess erziehen: Abenteuer Pubertät" mit Herrn Sebastian Wurmdobler vom Kolping-Erwachsenenbildungswerk Regensburg (erstes Treffen)

05.02.2019

19:00 Uhr: Elternkurs "Kess erziehen: Abenteuer Pubertät" mit Herrn Sebastian Wurmdobler vom Kolping-Erwachsenenbildungswerk Regensburg (zweites Treffen)

07.02.2019

13:30 Uhr: Zwischenzeugniskonferenz

08.02.2019

Jour Fixe im Mehrzwecksaal in der Aula

12./13.02.2019

Vorträge der PI Cham zum Thema "Alkohol und Drogen": 12. Januar: 10a; 13. Januar: 10b

12.02.2019

19:00 Uhr: Elternkurs "Kess erziehen: Abenteuer Pubertät" mit Herrn Sebastian Wurmdobler vom Kolping-Erwachsenenbildungswerk Regensburg (drittes Treffen)

15.02.2019

Ausgabe der Zwischenberichte und Zwischenzeugnisse

19.02.2019

19:00 Uhr: Elternkurs "Kess erziehen: Abenteuer Pubertät" mit Herrn Sebastian Wurmdobler vom Kolping-Erwachsenenbildungswerk Regensburg (viertes Treffen)

22.02.2019

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