Konrad-Adenauer-Stiftung verleiht Anerkennungspreis für gemeinsames Filmprojekt

Preis Berlin

Maristen-Realschule und Schwarzachtal-Mittelschule ausgezeichnet

Anlässlich der Preisverleihung der Konrad-Adenauer-Stiftung brach die Videogruppe der Maristen-Realschule Cham mit ihren Betreuern Johanna Aschenbrenner, Markus Karl und Dr. Georg Turba zu einem zweitägigen Aufenthalt mit Rahmenprogramm nach Berlin auf, um den Anerkennungspreis würdig in Empfang zu nehmen.
Unter einer Vielzahl der diesjährigen Einreichungen wurden die elf besten Gruppen in die Bundeshauptstadt zum Sitz der Konrad-Adenauer-Stiftung eingeladen. In diesem Rahmen wurden die Schüler für ihre Beiträge zum Thema „Hinsehen-Einmischen-Mitgestalten“ für ihren Wettbewerbsbeitrag zu „Vielfalt tut gut: DSDPS, Flaschenmobbing und Punkjob“ ausgezeichnet.
Da der 27. Januar  gegen Ende des Jahres 2005 von der UN-Vollversammlung zum weltweiten Holocaust-Gedenktag bestimmt wurde, veranstaltet die Konrad-Adenauer-Stiftung regelmäßig eine Reihe von Projekten im Umfeld dieses Datums.
Der Denktag-Wettbewerb wird alle zwei Jahre bundesweit durchgeführt. Er richtet sich  gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus. Nach Sichtung aller Einsendungen durch eine Jury konnte dann kurz vor Weihnachten der Maristen-Realschule Cham und der Schwarzach-Mittelschule Waldmünchen, die „Frohe Botschaft“ in Form einer Einladung nach Berlin, zur Preisverleihung in der Akademie übermittelt werden.
 
Erster Tag des Aufenthalts
Ende Januar ging es dann auf nach Berlin. Nach der Ankunft im Jugendgästehaus  wurde die Videogruppe mittels eines Bustransfers zur Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung gebracht. Die interessierten Schülerinnen und Schüler genossen nach einer offiziellen Begrüßung durch Andreas Kleine - Kraneburg, dem Leiter der Akademie KAS,  eine kleine Einführung in die Tagung. Nach einem Mittagsimbiss in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung ging es dann weiter zu den drei angebotenen Workshops. Die erste Gruppe beschäftigte sich in der Gedenkstätte Blindenwerkstatt Otto Weidt und im Anne Frank Zentrum Berlin mit dem Thema „Vom Mut zu helfen. Versteckt in Berlin und Amsterdam“, die Gruppe Zwei in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand mit dem Thema „Piraten, Swings und wilde Cliquen - Opposition und Widerstand von Jugendlichen“. Die dritte Gruppe begab sich ins Jüdische Museum, um sich der Thematik „Überleben mit Musik“ zu widmen. Die Maristen-Schüler und die Teilnehmerinnen der Schwarzachtal - Mittelschule nahmen am Workshop Zwei teil, der sich im Verteidigungsministerium  (Bendlerblock) abspielte, wo es eine große Ausstellung über den deutschen Widerstand zu besichtigen galt. Dort befanden sich u.a. die Büroräume, in welchen Claus Schenk Graf von Stauffenberg arbeitete und Adolf Hitler vor der Heeresführung seine Reden hielt. Von diesen historischen Räumen sind heute jedoch nur noch Fußböden und Decken erhalten. Dennoch konnten die Schüler in dieser beklemmenden Atmosphäre die Nähe der geschichtlichen Ereignisse erspüren. Die beiden Führer, welche die Gruppen durch die Ausstellung lotsten, verstanden es hervorragend die Jugendlichen in ihren Bann zu ziehen. Sie ließen Geschichte lebendig werden, indem sie beispielsweise vom Widerstand Einzelner, diverser Gruppierungen, von Kirchenmännern oder von dem der Jugend erzählten. Nach fast drei Stunden und einem Abendimbiss begab sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann zu der  Ausstellungseröffnung „Verbrannte Bücher - Von den Nazis verfemte Schriftsteller“ im Gebäude der Akademie.
 
Zweiter Tag der Preisverleihung
Um zehn Uhr vormittags war es dann soweit, die Preisverleihung begann mit einer kurzen Begrüßung und der Präsentation der verschiedenen Beiträge. In der Laudatio lobte die Jury die technisch aufwändig gemachten Filme und bewunderte die Tiefsinnigkeit der Kurzfilme. In den Publikumsreihen befanden sich auch prominente Gäste, wie die Schauspielerin Lena Beyerling, der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland Stephan Kramer, die Journalistin und Publizistin Lea Rosh und Sven Felix Kellerhoff von „Die Welt“.
Im Anschluss an die Verleihung traten die Schülerinnen und Schüler mit vielen unterschiedlichen Eindrücken beladen die Rückfahrt nach Cham und Waldmünchen an. So manche Idee für weitere Projekte geisterte schon in den Köpfen der betreuenden Lehrkräfte herum, so dass von der Videogruppe in naher Zukunft sicherlich der eine oder andere Filmbeitrag im Sinne des Denktag - Wettbewerbs zu erwarten sein wird.
Marion Donnerbauer

Aktuelles

Termine


Übertritt in die 5. Klasse zum Schuljahr 2019/20

Informationen und Termine unter der Rubrik "Rundschreiben"

29.01.2019

19:00 Uhr: Elternkurs "Kess erziehen: Abenteuer Pubertät" mit Herrn Sebastian Wurmdobler vom Kolping-Erwachsenenbildungswerk Regensburg (erstes Treffen)

05.02.2019

19:00 Uhr: Elternkurs "Kess erziehen: Abenteuer Pubertät" mit Herrn Sebastian Wurmdobler vom Kolping-Erwachsenenbildungswerk Regensburg (zweites Treffen)

07.02.2019

13:30 Uhr: Zwischenzeugniskonferenz

08.02.2019

Jour Fixe im Mehrzwecksaal in der Aula

12./13.02.2019

Vorträge der PI Cham zum Thema "Alkohol und Drogen": 12. Januar: 10a; 13. Januar: 10b

12.02.2019

19:00 Uhr: Elternkurs "Kess erziehen: Abenteuer Pubertät" mit Herrn Sebastian Wurmdobler vom Kolping-Erwachsenenbildungswerk Regensburg (drittes Treffen)

15.02.2019

Ausgabe der Zwischenberichte und Zwischenzeugnisse

19.02.2019

19:00 Uhr: Elternkurs "Kess erziehen: Abenteuer Pubertät" mit Herrn Sebastian Wurmdobler vom Kolping-Erwachsenenbildungswerk Regensburg (viertes Treffen)

22.02.2019

13:00 bis 18:00 Uhr: Zweiter Elternsprechtag

Katzberger Straße 5
93413 Cham
09971 2376

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