Archiv / Presse

Anfangsgottesdienst des Schuljahres 2014/2015

Schulbeginn an der Maristen-Realschule In diesem Schuljahr 432 Schüler und ein breites Angebot an Wahlfächern Die gesamte Maristen-Familie, 432 Schüler in 16 Klassen, das Lehrerkollegium und die Fratres feierten am Donnerstag in der Aula gemeinsam den Eröffnungsgottesdienst für das neue Schuljahr 2014/15. In dem von Kaplan Alexander Dyadychenko zelebrierten und von den Lehrkräften Claudia Bauer und Marion Donnerbauer vorbereiteten Gottesdienst stand das kommende Schuljahr im Mittelpunkt, das auch mit einem Weg in einem Labyrinth verglichen werden kann. Es liegt vor der Maristen-Schulfamilie wie ein neuer und unbekannter Weg, der sicher freudige Ereignisse, aber auch Sorgen, Nöte und Ängste mit sich bringen kann.
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Maristen gewinnen Bayerwaldcup

Das Fußballteam der Maristen-Realschule Cham gewann den stark besetzten Bayerwald-Hallencup in Zwiesel. Die Chamer stellten zwei Teams in der Wettkampfklasse II der Jahrgänge 1998 und 1999, wobei auch jüngere Spieler zum Einsatz kamen. Beide Teams, die von den Sportlehrern Hans Löffelmann und Gerhard Joachimsthaler betreut wurden, konnten sich für die Viertelfinals qualifizieren.
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Friedensgottesdienst 2014

Segnung der Friedenskerzen beim Friedensgebet Gottesdienst zu Thema Frieden an der Maristen-Realschule Am Donnerstag feierte die ganze Maristen-Familie, die Schüler aller Jahrgangsstufen, Lehrer und Fratres in der Schulaula gemeinsam einen Gottesdienst zum Thema „Frieden“. Dieser wurde von Kaplan Alexander Dyadychenko zelebriert und von den Lehrkräften Marion Donnerbauer und Claudia Bauer vorbereitet.
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KESS erziehen – Abenteuer Pubertät

Wie wird Pubertät eigentlich von Jugendlichen und Eltern erlebt? Auf diese Fragestellung versuchte der Referent Sebastian Wurmdobler anlässlich des Elternabends in der Maristen-Realschule Cham den zahlreich erschienenen Eltern zum Thema „Abenteuer Pubertät“ Antworten zu geben.
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Weihnachtsgottesdienst 2013

Am Donnerstag feierte die ganze Maristen-Familie, Schüler, Lehrer und Fratres in der Schulaula gemeinsam den Adventsgottesdienst als Einstimmung auf das bevorstehende Weihnachtsfest. Dieser wurde von Johann Staudner vorbereitet und von Kaplan Franz Pfeffer zelebriert. Er stand unter dem himmlischen Zeichen der Sterne. Vor allem in der Vorweihnachtszeit kann man dieses Symbol überall entdecken: in Lichterketten, als Motiv für Weihnachtkarten oder als Christbaumschmuck.
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Seiksauszeichnung14

Seiksauszeichnung14
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Nordgautag 14

Nordgautag 2014
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Open Air 2013

Hoaß-Band heizte...
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Klassentreffen der Jahrgänge 1972 bis 2007

Klassentreffen der Jahrgänge 1972 bis 2007
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Leseabend der 5. Klassen

Leseabend der 5. Klassen
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Besuch "Dokuzentrum", Reichsparteigelände/Geschichte

Besuch "Dokuzentrum", Reichsparteigelände/Geschichte
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Badmintonturnier 2013

Badmintonturnier 2013
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Armeemuseum/Geschichte

Armeemuseum/Geschichte
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Hier gehts zu den FOTOS des MARSmobil...

...Schnuppernachmittags - Flugzeugmodellbau!
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Tag der offenen Tür 2012

Tag der offenen Tür 2012
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Elternbeirat 2010/11

Elternbeirat 2010/11
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"Das Spiel - die Probe eines Weihnachtsstücks" begeisterte die Fünft- und Sechstklässler

"Das Spiel - die Probe eines Weihnachtsstücks" begeisterte die Fünft- und Sechstklässler
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Steinzeittag 2012/Geschichte

Steinzeittag 2012/Geschichte
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Exkursion der 8. Klassen nach München/Geschichte

Exkursion der 8. Klassen nach München/Geschichte
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"Henker, Hexer, Haderlump" - eine Stadtführung mit Schauspielern

"Henker, Hexer, Haderlump" - eine Stadtführung mit Schauspielern
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Skikurs in der Sportwelt Amadé 2012

Skikurs in der Sportwelt Amadé
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Gerhardinger und Maristen beim Projekttag der Firma Linhardt in Viechtach

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Musikalische Lesung zu Borcherts Werken 2012

Musikalische Lesung zu Borcherts Werken 2012
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MARSmobil beim Jahn Regensburg

MARSmobil beim Jahn Regensburg
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Exkursion der 6. Klassen in das "Museum Quintana" in Künzing/Geschichte

Exkursion der 6. Klassen in das "Museum Quintana" in Künzing/Geschichte
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Rauschende Maristen-Abschlussbälle 2012

Rauschende Maristen-Abschlussbälle 2012
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MARSmobil: Kletter-Schnupperkurs

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Kennenlerntage der 5.Klassen

Kennenlerntage der 5. Klassen
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6. Klassen in das Historische Museum Regensburg/Geschichte

6. Klassen in das Historische Museum Regensburg/Geschichte
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Aktion "Herzwerker" 2012

Aktion "Herzwerker" 2012
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Tag der Offenen Tür/Geschichte

Tag der Offenen Tür/Geschichte
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Fußballturnier 2012 in Regen

Fußballturnier 2012 in Regen
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Besuch Frater Felix aus Kenia

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Exkursion Rothenburg/Geschichte

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Ausstellung "Endstation Vernichtung"/Geschichte

Ausstellung "Endstation Vernichtung"/Geschichte
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Abschlussball 2012

Abschlussball 2012
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Maristen-Sportler geehrt...

... Auf Initiative des Elternbeirates hin, wurden die beiden Eisstockmannschaften der Maristen-Realschule Cham zur Sportlerehrung durch die Stadt Cham vorgeschlagen
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Stadtführung "Henker, Hexen, Haderlump"...

... eine Theaterführung durch die Chamer Altstadt, bei der 40 Schüler zwei Stunden lang einen Blick in die Fein- und Grobheiten des Justizwesens im 17. Jahrhundert erhielten...
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Neue "Maristen-Arena"

Maristen-Turnhalle für 1,5 Mio. Euro saniert. Die Zeit der Eimer, die Regenwasser auffingen, ist vorbei.
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Neue "Maristen-Arena"

Maristen-Turnhalle für 1,5 Mio. Euro saniert. Die Zeit der Eimer, die Regenwasser auffingen, ist vorbei.
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Weihnachtsgottesdienst

"Brücken bauen zu allen Menschen" Maristen-Schüler stimmten sich auf Weihnachten ein
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SMV-Tage in Waldmünchen

SMV beriet zwei Tage in Waldmünchen über durchführbare Projekte in diesem Schuljahr...
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Was die Schüler der Klasse 10a in der Wirtschaftsmetropole Mailand erwartete, konnten sich nur die Wenigsten vorstellen, als sie am 12. Juli Richtung Italien aufbrachen. Die begleitenden Lehrkräfte, Herr Brandl und ich, blicken mit positiven Erinnerungen an diese Abschlussfahrt zurück. Die Technikerklasse war sehr interessiert, sie genoss das Großstadtleben und bekam beim Auschecken von einem Hotelangestellten sogar ein dickes Lob. Mit hochgerecktem Daumen kommentierte er die Frage, ob wir wiederkommen dürfen.
Apropos Hotel: Damit hatten wir einen richtigen Glücksgriff getan. Alle Zimmer, die sich die Schüler zu dritt bzw. zu viert teilten, waren klimatisiert, darüber hinaus erhöhte die farbige Beleuchtung in den Duschen den Wohlfühleffekt. Das amerikanische Frühstück war nicht zu früh angesetzt, so dass man das Buffet in vollen Zügen genießen konnte.

Der Domplatz im Dämmerlicht

Freilich blieben wir am Samstagabend nicht lange im Hotel, sondern bewegten uns Richtung Domplatz. Dieser ca. 20-minütige Fußmarsch tat uns nach der langen Anreise über die Schweiz richtig gut. Was uns auf dem Weg zum Dom erwartete, überraschte uns doch sehr. Alle Geschäfte waren geöffnet und stark frequentiert, die senegalesischen Straßenverkäufer versuchten ihre Armbänder an den Mann zu bringen, an einer Dommauer warb eine riesengroße Werbefläche für diverse Produkte. Eine Schülergruppe entdeckte gleich in der Nähe eine Pizzeria, von der sie auch in den folgenden Tagen immer wieder magisch angezogen wurde.

Im

Am Sonntagvormittag stand eine Stadtführung auf dem Programm. Die erste Station war der Besuch des "Castello Sforzesco", in der uns eine nette Italienerin einen groben Überblick über die Herrschaftsfamilien Mailands gab. Interessant ist, dass die Burganlage im 15. Jahrhundert als Vorbild für den Bau des Kremls in Moskau diente. Errichtet wurde dieser von italienischen Künstlern.

Vorbereitungen für die EXPO 2015

Auf der Stadtrundfahrt kamen wir auch an diesen Gebäuden vorbei, die auf die EXPO 2015 hinweisen. Die Weltausstellung findet vom 1. Mai bis 31. Oktober in Mailand statt und steht unter dem Motto "Feeding the Planet - Energy for life" ("Den Planeten ernähren - Energie für das Leben").

In der

Von der weltberühmten Mailänder Scala kommend, machten wir in der "Galleria Vittorio Emanuele II" mit seinen exclusiven Geschäften Halt. Mit diesem Einkaufstempel aus Stein, Stahl und Glas, der in den Jahren 1865 bis 1877 erbaut wurde und auch die "gute Stube der Stadt" genannt wird, feierte das Mailänder Bürgertum die nationale Einheit Italiens und setzte sich selbst ein Denkmal. 
Übrigens waren die Geschäfte auch am Sonntag geöffnet. Damit bestätigte sich, was unsere Stadtführerin gesagt hatte: "Mailand ist eine Einkaufsmaschine."

Die Kuppel der Galerie

Die Kuppel, die an der höchsten Stelle 47 Meter misst, entspricht mit ihren Innenmaßen der des Petersdoms in Rom. Der Architekt Giuseppe Mengoni konnte sein Werk nicht im vollendeten Zustand betrachten, weil er kurz zuvor bei einem Sturz vom Baugerüst ums Leben gekommen war.

Im Garten des Dominikanerklosters Santa Maria delle Grazie

Nach einer kurzen Mittagspause ging es zu Fuß weiter zum Dominikanerkloster "Santa Maria delle Grazie", wo wir eine Führung gebucht hatten. Dort teilten wir uns in zwei Gruppen auf und nahmen das weltberühmte Wandgemälde "Abendmahl" von Leonardo da Vinci in Augenschein. Bekanntlich hat Leonardo dafür genau den Augenblick gewählt, in dem Jesus vorhersagt, dass ihn einer von den Jüngern verraten werde.Die großformatige, mit 4,2 m Höhe und 9,1 m Breite geradezu riesige Darstellung schlug in die Kunstgeschichte ein wie die Breitwand in die Kinogeschichte. Das dramatische Spiel der Hände, die theatralische Anordnung und die heute kaum noch nachzuvollziehende Verschmelzung der Farben hatten das Bild sofort berühmt gemacht. Noch bevor Leonardo die Arbeiten abschließen konnte, wurden bereits die ersten Stiche mit Kopien gehandelt.

Obwohl unsere Füße durch das lange Gehen und Stehen schon recht schwer waren, bewegten wir uns anschließend Richtung Navigli-Viertel, das im Reiseführer als recht romantisch beschrieben wird. Das mag es vielleicht im nächsten Sommer sein, doch heuer ist die Sicht auf die Kanäle durch hohe Bretterwände versperrt. Auch hier laufen die Vorbereitungen für die EXPO auf vollen Touren.

Große Erwartungen an das WM-Finale

Die Fußballfans unter uns freuten sich natürlich schon den ganzen Tag auf das WM-Finale Deutschland - Argentinien. Dieses verfolgten wir in der Lobby, wo man uns ein Fernsehgerät bereitgestellt hatte. Das Spiel war nicht nur extrem spannend, sondern wir lernten auch die italienische Aussprache der deutschen Fußballernamen kennen. Die Art und Weise, wie der Reporter die Namen "Schweinsteiger" und "Kroos" betonte, war für uns absolut neu und machte uns die Sportler nur noch sympathischer.

Vor dem San Siro Stadion

Am Tag nach dem erfolgreichen WM-Finale fuhren wir in das San Siro Stadion, das sich die Mannschaften "AC Milan" und "Inter Mailand" teilen. Obwohl wir keine Führung geordert hatten, konnten wir uns einer englisch-italienischen Gruppe anschließen, was für unsere Schüler überhaupt kein Problem war. Sie hatten schon am ersten Tag im Hotel bewiesen, dass sie sich gut auf Englisch verständigen und ihre Anliegen an der Rezeption selbst vorbringen können.
Das Stadion wurde in den Jahren 1925/26 im Stadtteil San Siro erbaut,  Mitte der 50-er Jahre erstmals erweitert und am 2. März 1980 im Gedenken an den kurz zuvor verstorbenen Fußballspieler Guiseppe Meazza umbenannt. Es bietet circa 82 000 Menschen Platz. 
Übrigens wurden wir beim Eingang von einer Angestellten zum Sieg der deutschen Mannschaft beglückwünscht!

Auf den Stühlen der Fußballstars

Wie es sich anfühlt, auf dem Stuhl eines Stars zu sitzen, wollten diese Schüler wissen. Ob sie sich auch auf ein Interview eingelassen hätten, ist eine andere Frage.

Dem Dom aufs Dach gestiegen

Der Lift zu den Domterrassen war eine kostspielige Angelegenheit, deswegen entschieden wir uns wohl oder übel für das Treppensteigen. Was wir letztlich sahen, entschädigte uns voll und ganz für die Strapazen. Der Blick auf die vielen Türme und Figuren, auf die "Piazza del Duomo", die "Galleria Vittorio Emanuele II" und die grünen Dachterrassen  ließ uns die Anstrengung schnell vergessen.
Hier oben gefiel es uns viel besser als im Inneren des Doms, wo wir wegen des Baulärms schon bald die Flucht ergriffen.

Gruppenfoto auf dem Domdach

Der Mailänder Dom "Santa Maria Nascente", dessen Grundsteinlegung auf das Jahr 1386 zurückgeht, ist in Jahrhunderten gewachsen. Wie viele andere Kathedralen wurde er erst im 19. Jahrhundert fertiggestellt. Mit einer Außenlänge von 158 m und einer Grundfläche von 11400 m² gehört er zu den größten Kirchen der Christenheit. Der ganz in Marmor gehaltene Dom wird alljährlich von ca. vier Millionen Menschen besichtigt.

Der Mailänder Dom mit der vergoldeten Marienstatue

Auf meinen Vorschlag, den "Cimitero Monumentale" zu besichtigen, reagierten viele Schüler äußerst reserviert. "Was sollen wir in einem Friedhof?", werden sich einige gedacht haben. Letzten Endes waren sie von diesem Monumentalfriedhof sehr beeindruckt. Riesige Grabanlagen, darunter Türme mit einsehbaren Sarkophagen, die an einen Fahrstuhl erinnern, und Kapellen sollen der Nachwelt zeigen, welche Bedeutung die hier bestatteten Mailänder im Leben hatten. Das Herzstück des ab 1866 angelegten Areals ist die Ruhmeshalle; hier erinnern Grabmomumente und Büsten an berühmte Schriftsteller, Maler und Musiker.

Die Ruhmeshalle des Monumentalfriedhofs

Das Abendmahl hat sich die Familie Campari als Motiv ihrer gewaltigen Grababanlage ausgesucht.

Die Grabanlage der Familie Campari

Wenn man in Mailand ist, sollte man dem nach Leonardo da Vinci benannten Technik- und Wissenschaftsmuseum einen Besuch abstatten. Für einen Schüler des technischen Zweiges eine Pflichtübung! Der Aufenthalt bot uns nicht nur interessante Einblicke in das Schaffen des Universalgenies, sondern schützte uns für ein paar Stundenauch  vor der heißen mailändischen Sonne.

Vor dem größten Technik- und Wissenschftsmuseum Italiens

Das riesige Segelschiff hatte es dieser Schülergruppe angetan. Die Frage, ob das Gebäude um das Schiff gebaut wurde oder nicht, beschäftigte sie sehr.
Anschließend ging es mit der Metro zurück zum Hotel. Die Route bis zur "Porta Venezia" war schnell gefunden, außerdem dauerte die Fahrt mit der U-Bahn bei weitem nicht so lange wie mit dem Bus. Auch der Preis von € 1,50 war kein Grund, unseren stets freundlichen Busfahrer durch die engen Straßen Mailands zu schicken.

In der Abteilung für Flug- und Schiffstechnik

Am Mittwochmorgen hieß es Abschied zu nehmen von einer beeindruckenden Stadt, in der wir viele gemeinsame Erlebnisse hatten. Bis es so weit war, genossen wir von unserem Frühstückstisch aus nochmals den herrlichen Blick in den Mailänder Himmel. Vielleicht kehrt so mancher wieder zurück in die Stadt, in der er seine Abschlussfahrt verbracht hat.

Ein Blick vom Frühstückstisch

                                                                 (Christl Hastreiter, Klassenleiterin der 10a)

Auch heuer konnten wieder Mitglieder des Vereins „Arma Georgii“ aus Furth im Wald die Siebtklässler der Maristen-Realschule Cham begeistern. Die Truppe um ihren Organisator Martin Müller vermittelte den Buben anhand zahlreicher Gegenstände einen guten Überblick vor allem über die Zeit des Spätmittelalters.
Mittelalter

Zunächst wurde den Schülern der Unterschied zwischen mittelalterlicher und heutiger Kleidung erklärt. Damals bestand diese zumeist aus Wolle, Leinen oder Leder. Auch Seide wurde benutzt, war aber teurer. Anhand der Kleidung eines Babys konnten die Maristen sehen, dass diese genauso wie Erwachsene gekleidet waren und nicht etwa Strampler oder Ähnliches trugen.
Frauen trugen immer Kleider; die Haube am Kopf zeigte an, dass die Frau verheiratet war. Seit diesem Zeitpunkt gibt es auch das Sprichwort „Unter die Haube kommen“.
Wichtig war es immer einen Gürtel zu tragen. Dort konnte man ständig den Löffel sowie weiteres Geschirr transportieren. Starb jemand, so gab er also „den Löffel ab“.
Jeder trug einen Rosenkranz bei sich, zudem trugen die Leute oft eine „Geldkatze“ bei sich, also einen Geldbeutel mit Notgroschen.
Mittelalter

Im zweiten Teil der Ausführungen ging es vor allem um Rüstungen und Waffen, was natürlich bei den Buben auf großes Interesse stieß.
Zunächst wurde erklärt, was Söldner sind. So darf man sich diese nicht – wie oft in Filmen dargestellt – immer nur blutrünstig vorstellen, sondern sie waren laut Vertrag zu bestimmten Bedingungen verpflichtet. Sie waren an keinen Kriegsherren gebunden, sondern nur an denjenigen, für den sie unterschrieben hatten. Auch durften sie die unbewaffnete Zivilbevölkerung nicht einfach schädigen und berauben.
Meist trugen sie mehrere Lagen Leinen (oft sogar bis zu 30), um beim Kampf nicht gleich durchstochen zu werden.
Einige mitgebrachte Waffen für den Nahkampf wie z. B. Bogen, Kriegshammer, Hacke, Axt und Schwert vermittelten den Schülern lebhaft, wie viel Erfindungsreichtum die Menschen hatten. So erfanden z. B. Mönche den „Morgenstern“, da einige davon auch an Kämpfen teilnahmen und den Gegner „nur“ deformieren wollten, dass er noch ins Paradies kommen könnte. Wenn dem Feind nämlich kein Körperteil fehlte, hatte er dazu immer noch theoretisch eine Chance.
Ein Schaukampf versetzte die Buben in Staunen. Zudem konnten sie dabei erkennen, dass ein Ritterhelm kaum Sichtfeld bot, da der Augenschlitz ziemlich klein war.
Einige Waffen für den Nahkampf wie z. B. Speere, Lanzen, Kriegssensen oder Rossschinder wurden zusätzlich noch vorgeführt. Eine Hellebarde wurde sofort von den Schülern erkannt, da diese heute noch bei der Schweizer Garde im Vatikan in Gebrauch ist. Diese sind quasi seit ca. 500 Jahren Söldner.
Beseitigt wurde die Vorstellung, dass die Krieger des Mittelalters locker im Sattel gesessen seien, wie man dies oft in Filmen sieht. Vielmehr standen sie im Sattel und waren sogar festgebunden.
Zum Abschied erhielten die Akteure noch ein Geschenk des Direktors Josef Maier, der die Veranstaltung ebenfalls interessiert verfolgte.
Im Anschluss konnten sich die Buben noch selbst ein Bild davon machen, wie die mitgebrachten Waffen und Rüstungsteile aussahen. So konnten sie nochmals zu den sehr fachkundigen Mitgliedern des Vereins „Arma Georgii“ nach vorne kommen und diese mit Fragen löchern, z. B. wie man während eines Kampfes denn auf die Toilette gehen konnte.


Franziska Schrötter




Aktuelles

Termine


Übertritt an die Maristen-Realschule

Nähere Informationen und die Termine zum Schuljahr 2018/19 für die beiden Chamer Realschulen finden Sie unter der Rubrik "Rundschreiben".

18.10.2017

FMC-Kegelabend

28.10. - 05.11.2017

Allerheiligenferien

08.11.2017

19:30 Uhr: Elternkurs "Kess erziehen: Abenteuer Pubertät" mit Herrn Sebastian Wurmdobler vom Kolping-Erwachsenenbildungswerk Regensburg

09.11.2017

Geänderter Termin: Ortsbegehung: Fachkraft für Arbeitssicherheit 12:30 Uhr: Gefährdungsermittlung und –beurteilung 14:30 Uhr: Sitzung des Arbeitsausschusses

10.11.2017

20:00 Uhr: Erster Tanzkursabschlussball für die 10. Klassen in Roding

10.11.2017

19:30 Uhr: Gottesdienst mit Gedenken an die Verstorbenen der Maristenfamilie in der Kapelle des Studienheims St. Josef, anschließend: FMC-Clubabend ab 20:00 Uhr

11.11.2017

20:00 Uhr: Zweiter Tanzkursabschlussball für die 10. Klassen in Roding

14. - 15.11.2017

Maristen-Tagung zum Thema „Spiritualität im 21. Jahrhundert“ mit Frau Prof. Dr. Ceming

15.11.2017

Kegelabend FMC und Freunde

Katzberger Straße 5
93413 Cham
09971 2376

E-Mail: verwaltung@maristen-realschule.de

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