Kombinierte Fachschaft Biologie/Chemie

 

 

Seit der Geburtsstunde unserer heutigen Maristen-Realschule im Jahre 1961 im Studien- heim St. Josef waren auch die naturwissenschaftlichen Fächer Biologie und Chemie immer fest im Fächerkanon eingeplant. Damals gegründet als sogenannte Mittelschule mit kauf- männisch-wirtschaftlichem Zweig vielleicht nicht ganz selbstverständlich.


Unterrichtet wurden die beiden Fächer von Fratres bzw. wechselnden Referendaren. Die Biologie, zu damaliger Zeit noch eher als Naturkunde im besten Sinne zu verstehen, wurde meist in den Klassenräumen gelehrt. Der Lehrer kam – wie auch teilweise heute wieder – mit seinem Anschauungsmaterial zu den Schülern und nicht – wie heutzutage üblich – die Schüler in den mit allen Materialien ausgestatteten Fachraum. Die Chemie, die Physik und teilweise die Biologie fand aber auch schon während der Studienheimzeit von 1961-1965 in fachraumähnlichen Zimmern statt. Dies waren kleinere Räume auf der Nordseite des Gebäudes, in die dann die Lehrkraft mobile Experimentiertische – bestückt mit Versuchsaufbauten oder Anschauungsobjekten – hineinfahren konnte. Demonstrativer und gelegentlich prak tischer Unterricht war also in dieser Zeit auch schon gut möglich.
Von Anfang an bis zum Ende der „60-iger“ Jahre war es im Übrigen möglich bei der Abschlussprüfung zwischen Physik und Chemie zu wählen, so dass pro Jahrgang immer auch einige Chemieabsolventen mit dabei waren.


Mit dem Umzug in den Neubau des Klassentraktes 1966 und der gleichzeitigen Anerkennung als „Maristen-Realschule Cham“ bekam nun auch die Fachschaft Chemie/Biologie gemeinsam mit Physik einen neuen Lehrsaal. Dieser war nun – wie heute auch noch vielfach üblich – stufenweise nach oben ansteigend; also ein Hauch von universitärem Hörsaalcharakter zog ein. Dieser Fachraum mit anschließendem Vorbereitungs- und Lagerraum befand sich im Erdgeschoss in den Zimmern der jetzigen fünften Klassen.

Anfänglich reichte die Kapazität dieses neuen Saales für die abgehaltenen Wochenstunden in diesen drei naturwissenschaftlichen Fächern aus, um alle Schüler darin unterrichten zu können. Doch mit steigender Schülerzahl war schon zehn Jahre später erneut eine Grenze erreicht und man dachte über den finanziell nicht einfachen Neubau eines Fachklassen- traktes nach. Die Biologie durfte zwischenzeitlich also wieder mal auf Wanderschaft in die Klassenzimmer gehen. Immer mehr Knaben, denen man Chemie und Biologie näherbringen wollte, führte automatisch zu mehr Unterrichtsstunden. Wer sollte sie halten, außer man ging auf die Suche nach neuen Lehrkräften. Demzufolge begann mit dem Schuljahr 1974/75 der Biologie- und Chemielehrer Herr Günter Lindner seinen Dienst. Ebenso hatte am 16.02.1976 Herr Paul Eschenwecker, Chemie- und Sportlehrer, seinen ersten Arbeitstag an der Maristen-Real-schule.

 

 

 

Während beide im Chemie-Saal mit mehr oder weniger explosiven Stoffen experimentierten, konnten sie durch das Fenster den Baufortschritt des neuen Fachklassentraktes beobachten. Mit Beginn des Schuljahres 1978/79 zogen dann endlich die naturwissenschaftlichen Fach-schaften in die neuen Räumlichkeiten ein. Diese waren zwei naturwissenschaftliche Lehrsäle – einer für Physik und einer kombiniert für Biologie und Chemie – sowie zwei jeweils dazu-gehörige Übungssäle für Schülerpraktika und für jedes Fach eine großzügig gestaltete Vor-bereitung mit ausreichend Arbeitsplatz. Nur einige Jahre später änderte das Kultusministerium wieder einmal Bedingungen für bestimmte Fächer. Diesmal erwischte es leider die Chemie insofern, als dass regelmäßig stattfindende Schülerübungen aus dem Pflichtfächerkanon gestrichen wurden und dann nur mehr im Rahmen des normalen Chemiepflichtunterrichts stattfinden konnten. Aus Zeitmangel für die notwendige, sicherheitstechnische Einarbeitung für die Schüler wurden damit Praktika nur mehr selten bis gar nicht durchgeführt, was sich bis heute kaum geändert hat. Als Folge des seltenen Gebrauchs wurden die Wasseranschlüsse abgetrennt und der Chemieübungsraum kurzer Hand zum EDV- bzw. Schreibmaschinenraum umfunktioniert.


Erst mit Beginn des Schuljahres 2002/03 – fast 25 Jahre später und erneut durch eine Entscheidung der Regierung bzw. des Kultusministeriums ausgelöst – fand eine einschneidende Veränderung unserer Schule und insbesondere auch für die Fachschaft Biologie/Chemie statt. Die bis dahin vierstufige Realschule, beginnend mit der 7. Jahrgangsstufe, wurde nun zur sechsstufigen Realschule umgebaut, indem die Buben bei uns in der Realschule nach der vierten Klasse Grundschule sofort mit der 5. Jahrgangsstufe „loslegen“ konnten.
Eine gänzlich neue Erfahrung, da nun das Fach Biologie nicht mehr nur von der  7. bis zur 10. Klasse, sondern bereits ab der 5. Klasse jeweils mit zwei Wochenstunden unterrichtet wurde. Allerdings entfiel nun in der 9. Jahrgangsstufe das Fach Biologie. Andererseits erhöhte sich die Stundenzahl auch im Fach Chemie, da nun im technischen Zweig bereits ab der 8. bis zur 10. Jahrgangsstufe entsprechend Unterricht erteilt wurde.


Auf jeden Fall ergaben sich daraus für Biologie wie auch für Chemie mehr Unterrichtsstunden, so dass erneut Fachlehrkräfte benötigt wurden. Am 10.09.2002 begann deshalb für Herrn Christian Brandl, Lehrer für Biologie und Chemie, sein Dienst an der Maristen-Real-schule. Im Schuljahr darauf, jetzt nicht nur 5., sondern auch 6. Jahrgangsstufe beherbergend, stieß ein weiterer Biologie- und Sportlehrer zu unserem Fachschaftskollegium, nämlich Herr Hans Löffelmann. Leider schied unser langjähriger Fachschaftskollege und Vollblutchemiker Günter Lindner aus gesundheitlichen Gründen am Ende dieses Schuljahres 2003/04 aus dem Schuldienst aus.


Ab Beginn des Schuljahres 2002/03 wurden fast jährlich Biologie-Übungen als Wahlfach angeboten, in dem hauptsächlich praktisches Arbeiten (Mikroskopieren, Vogelfutterhäuschen Bauen, Gemüsebeete im Schulgarten anlegen oder Vogelstimmenexkursion) im Vordergrund stand.
Die technische Modernisierung machte auch vor dem Biologie-/Chemiesaal nicht halt. Im Schuljahr 2004/05 wurde ein Beamer, ein Notebook und eine entsprechende Lautsprecher-anlage angeschafft und installiert sowie ein Internetzugang gelegt. Eine sogenannte Flexcam existierte im Fachbereich ebenfalls erst einige Jahre. Damit ist eine einfache und wirkungsvolle Vergrößerung von Materialien und Versuchsanordnungen auf dem Pult über Fernseher oder Beamer auch für die hinteren Schülerreihen bequem möglich. Die Chemiefachschaft er- hielt außerdem ein neues, den IUPAC-Regeln entsprechendes Periodensystem der Elemen-te. Eine wirklich gute Idee hatte die Wahlfachgruppe Kunst, die im Schuljahr 2005/06 gut ein halbes Jahr eine komplette Wand des Biologiesaales mit der Evolutionsspirale im pflanzlichen und tierischen Bereich gestaltete. Schließlich wurden im Zuge der Einführung der sechsstufigen Realschule etliche weitere Neuanschaffungen getätigt, angefangen von neuartigen Funktionsmodellen in der Biologie, über neue Versuchsgerätschaften in der Chemie bis hin zu komplett neuen Büchersätzen in beiden Fächern. Im Schuljahr 2005/06 startete außerdem das Wahlfach Chemie-Übungen, vor allem gedacht als freiwillige Ergänzung des fehlenden, praktischen Arbeitens im Chemiepflichtunterricht. Hierzu wurden extra Experimentiergerätschaften gekauft und die vor etwa 25 Jahren gekappten Wasseranschlüsse wieder reinstalliert. Frau Sandra Ruderer, später dann verheiratete Breu, kam ebenfalls zu Beginn des Schuljahres 2004/05 als Ersatz für unseren ausgeschiedenen Kollegen Günter Lindner und hielt bei uns die Fächer Mathematik, Chemie und Informationstechnologie. Das fachlich kompetente und kollegiale Fachbereichsmitglied musste uns allerdings schon wieder am 21.12. 2007 verlassen. Grund: sich ankündigende Zwillinge. Ein nochmal entscheidendes Ereignis, nämlich der Schulträgerwechsel im August 2006, wirkte sich deutlich in Form von zusätzlicher Arbeit vor allem auf die Fachschaft Chemie aus. Neue Sicherheitsvorschriften mussten nun zügig umgesetzt werden. Hierzu zählte die digitale Erfassung und Verwaltung sämtlicher Chemikalien sowie die Anschaffung eines feuerfesten Sicherheitsschrankes für leichtentzündliche Stoffe. Hiermit einhergehend erhielt der ganze naturwissenschaftliche Fachbereich einen Farblaserdrucker.

 

Am 05.02.2009 ging unser langjähriger und äußerst engagierter Chemielehrer Herr Paul Eschenwecker ebenfalls aus gesundheitlichen Gründen in den vorzeitigen Ruhestand. Als jüngstes Mitglied dagegen begann in unserer Fachschaft schließlich Frau Bernadette Ettl ab dem Schuljahr 2008/09 an der Maristen-Realschule Mathematik, Chemie, Physik und Informationstechnologie zu unterrichten.

 

Aktuelles

Termine


Übertritt an die Maristen-Realschule

Nähere Informationen und die Termine zum Schuljahr 2018/19 für die beiden Chamer Realschulen finden Sie unter der Rubrik "Rundschreiben".

12.12.2017

18:00 Uhr: Adventsfeier im Schulpark: Schüler, Lehrer, Eltern und Freunde der Maristen treffen sich bei weihnachtlicher Musik, heißen Getränken, Bratwürstl vom Grill und Lagerfeuer. Zugleich wird an diesem Abend die neu erschienene Maristenbibel vorgestellt.

21.12.2017

Adventlicher Gottesdienst in der Pausenhalle für alle Klassen

23.12.2017 - 06.01.2018

Weihnachtsferien

12.01.2018

FMC-Clubabend

17.01.2018

Kegelabend FMC und Freunde

08.02.2018

14:30 Uhr: Zwischenzeugniskonferenz

10.02. - 18.02.2018

Frühjahrsferien

16.02. - 18.02.2018

Klausurtagung Vorstand und Beirat des FMC in der Marzellinklause

20.02. - 21.02.2018

Vorträge zum Thema "Alkohol im Straßenverkehr", Herr Dendorfer, PI Cham, jeden Tag eine 10. Klasse

Katzberger Straße 5
93413 Cham
09971 2376

E-Mail: verwaltung@maristen-realschule.de

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