Schulpastoral

Die Schule ist ein Ort des Lernens, aber auch ein Ort des Miteinanderlebens, das gestaltet werden will.
Auf diese Herausforderung versucht die Kirche eine zeitgemäße Antwort zu finden:

 

Schulpastoral

  • will Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung begleiten und solidarisches Handeln in der Schule fördern.
  • will dazu beitragen, den Schulalltag lebendig und ganzheitlich zu gestalten.
  • sucht das Gespräch über Lebensorientierung und bietet vielfältige Impulse zur religiösen Beheimatung.
  • versteht sich als Beitrag von Christen zu einem fairen menschlichen Miteinander im Raum der Schule.

Spektrum der Schulpastoral an der Maristen-Realschule Cham

Beratung/Begleitung:
Schülersprechstunde, Einzelgespräche, Zusammenarbeit mit den Eltern, Beratungs- und Verbindungslehrkräften;


Spirituelle Angebote:
Wöchentliche Jahrgangsstufengottesdienste, Gebetszeiten, Meditation, Frühschichten, Kreuzweg, Marienandachten, Beichtgelegenheit vor Weihnachten und Ostern;

 

Schulkultur/Schulentwicklung:
Mitarbeit bei Schulhausgestaltung, Festen und Feiern, pädagogischen Tagen, Elterntreffen, Schulforum, SMV-Arbeit, Tutorenschulungen, Klassensprecherseminaren;

 

Angebote auf Klassenebene:
Tage der Orientierung in Kloster Windberg, Bibelwochenenden in den Bergen, Pilgerfahrten nach Rom, Hermitage (Frankreich) und Assisi, Bibelwochenenden in der Schule, Aktionen im Rahmen von Projekttagen, Klassenfahrten;

 

Ein besonderes Projekt an unserer Schule ist der Marzellin-Award. Dieser Preis ist nach dem Ordensgründer der Maristenschulbrüder, dem heiligen Marzellin Champagnat, benannt.
Jede Klasse wählt nach bestimmten Kriterien (Engagement für die Klasse/Schule; Einsatz für Andere; Umgang mit Menschen und Sachen; Konfliktbewältigung u.v.a.;) ihren Klassenpreisträger. Dieser erhält eine entsprechende Urkunde und wird vor der Schulgemeinschaft geehrt. Aus diesen Preisträgern wird ein Schulpreisträger ausgewählt. Das Auswahlgremium besteht aus Lehrern und ehemaligen Schülern unserer Schule. Der Klassenleiter erstellt mit Hilfe seiner Klasse ein Empfehlungsschreiben für seinen Preisträger. Mit Hilfe dieser Gutachten wird dann der Marzellin-Award Träger bestimmt.

Er erhält neben einer Urkunde und einer wertvollen Medaille einen Geldpreis von 150 €. Dieser wird vom Ehemaligen-Verein unserer Schule gestiftet.
Auf diese Weise wollen wir den Dienst am Nächsten wertschätzen.

Kooperationspartner der Schulpastoral an unserer Schule sind die Ordensgemeinschaft der Maristenschulbrüder, der FMC (Freunde der Maristenrealschule Cham), die Pfarrei St. Jakob, die Jugendstelle des Landratsamtes Cham, die Redemptoristenpatres aus Cham, die Jugendbildungsstätte Windberg und die Jugendbildungsstätte Waldmünchen.



2015:


Motorradwallfahrt der Maristen nach Bozen


Das Ziel der diesjährigen Motorradwallfahrt ehemaliger Maristen-Schüler war das Benediktinerkloster Muri-Gries in Bozen. Die Wallfahrer starteten am Studienheim der Maristen mit einem Segensgebet des Organisators, dem Religionslehrer Hans Staudner. Die Gruppe fuhr über München, Mittenwald und Brenner zum Penser Joch. Dort trafen sie sich mit Pater Otto Grillmeier, einem Oberpfälzer, der in das Südtiroler Kloster eingetreten war. Pater Otto ist ein passionierter Motorradfahrer, der in der Bozener Gegend als „Motorradpater“ bekannt ist. Er führte die Gruppe über verschlungene Wege, die aufgrund ihrer Enge und Abschüssigkeit manchem Biker regelrecht den Schweiß auf die Stirn trieb. Nach dem Zimmerbezug übernahm Pater Otto die Klosterführung. Die circa 800 Jahre alte Anlage war ursprünglich eine Burg. Das Kloster beherbergt einen fast 3 Hektar großen Weinberg. Durch den Wein und Obstanbau können die 11 Mönche ihre Aufgaben, wie beispielsweise die Pfarreien und das Studentenwohnheim wirtschaftlich gut bewältigen.
Vor dem Abendessen nahmen die Teilnehmer am Vespergebet der Mönche teil. Danach lud sie ihr Gastpater zu einer Weinverkostung der Klosterweine ein. Das Ambiente, das Essen und die Verkostung werden den Teilnehmern sicher noch lange in Erinnerung bleiben.
Das Wetter am nächsten Tag war durchwachsen, so dass die Gruppe bei Regen startete. Es ging über den Mendelpass Richtung Gardasee. Auf dem Weg dorthin mussten die Biker leider eine unliebsame Begegnung mit italienischem Teer machen. Frischer Teer plus Regen minus Gefahrenhinweise führte zum Sturz des voranfahrenden Paters und für den nachfolgenden Religionslehrer zur Bekanntschaft mit einem abgeernteten Feld. Nachdem die Blessuren verarztet und die Motorräder wieder fahrsicher waren, ging es für die Gruppe weiter zum Gardasee und über Arco zurück zum Kloster. Der Unfall hatte allerdings so viel Zeit gekostet, dass die geplante Messe ausfiel. Am Abend konnten die Motorradfahrer in der Winterkapelle der Mönche den Tag Revue passieren lassen. Die Andacht endete mit einem Dank- und Segensgebet.
Beim anschließenden Ausklang diskutierten die Biker noch sehr lebhaft über die Tour und das Leben der Benediktinermönche. Bei strahlendem Sonnenschein wurden die Wallfahrer von Pater Otto mit einer Morgenandacht verabschiedet. Die Heimfahrt war jedoch durch Regen und Wind geprägt. Und dennoch freuten sich alle, dass sie dabei waren. Die Erlebnisse dieser Tage werden in Manchem noch lange nacharbeiten.


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Begrüßungsgottesdienst für die neuen Maristen


Der erste gemeinsame Gottesdienst der fünften Klassen stand unter dem Motto „Wie werde ich ein Marist?“.
Dass der Begriff „Marist“ irgendetwas mit Maria, der Mutter Jesu, zu tun hat wurde den Schülern bald bewusst. In der Predigt wurde die Frage gestellt, wer denn der wichtigste Mensch in ihrem Leben sei, worauf die Schüler die sehr eindeutige Antwort gaben: Ihre Mutter. Bei Jesus war dies nicht anders. Zum einen konnte Gott nur Mensch werden, weil Maria „Ja“ gesagt hat und zum anderen war kein Mensch Jesus so nahe wie seine Mutter. Deshalb haben die Maristen sich Maria als Vorbild genommen, um Jesus nachzufolgen. Diese Nachfolge Jesu führt uns zu der Frage, welcher Mensch möchte ich werden. Ein großzügiger oder ein geiziger, ein liebender oder ein hassender, ein nachtragender oder ein verzeihender. Ein Marist entscheidet sich für die erstgenannten Eigenschaften. Durch das Vorbild Mariens versucht er Jesus nachzufolgen. Er möchte ein „mehr“ an Liebe leben.
„Durch Maria zu Jesus“ ist deshalb der Wahlspruch der Maristen. Ob ein Schüler an der Maristen Realschule zum Maristen wird, ist ganz allein seine Entscheidung. Die Schulgemeinschaft freut sich natürlich auf viele neue Maristen, die sich zusammen mit ihnen auf den Weg machen.
Am Ende der Predigt stellte der Schulseelsorger, Herr Staudner, den Schülern das Begrüßungsgeschenk vor: Einen hochwertigen Schlüsselanhänger, in der Mitte des Anhängers eine gesichtslose Frau. Das ist beabsichtigt. Wenn der Schüler sich entscheidet sein Leben im Sinne Marias zu leben, dann wird er zum lebendigen Gesicht Mariens in dieser Welt. Dieses symbolische und auch praktische Geschenk soll die Schüler ihr ganzes Schulleben und darüber hinaus begleiten.
Am Ende der Eucharistiefeier segnete der Kaplan von St. Jakob die Schlüsselanhänger und der Direktor der Schule, Herr Maier, überreichte den Schülern zusammen mit guten Wünschen dieses symbolhafte Geschenk.


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Maristen pilgern nach Assisi

Die im zweijährigen Turnus stattfindende Pilgerfahrt der Maristen Realschule Cham ging dieses Jahr nach Assisi. Nachdem Papst Franziskus sich den Namen des italienischen Nationalheiligen, Franz von Assisi, gegeben hatte, wollten die Maristenschüler mehr über diesen Heiligen erfahren. Das bewährte Reiseleiterteam, bestehend aus dem FMC Vorstand Frank Aumeier (Organisation der Reise), Religionslehrer Johann Staudner (Spiritualität des hl. Franz) und der Kunstlehrerin Johanna Aschenbrenner (Kunstgeschichte), sorgte wieder für einen reibungslosen Ablauf der Reise.
Nach einer relativ ruhigen Nachtfahrt erreichte die Gruppe gegen 10.00 Uhr Assisi. Das Hotel befand sich in bester Lage, direkt unter dem Franziskustor. Der fantastische Blick sowohl auf die Franziskus Basilika als auch auf das Tal von Assisi war senstionell.
Nach einer kurzen Erholungspause ging es auch schon zum ersten Höhepunkt der Reise, nämlich zur Einsiedelei der Heiligen (Eremo delle Carceri). Die 400 Höhenmeter durch die Eichenwälder des Monte Subasio  zu den Höhlen der ersten Franziskaner wurden von den Schülern keuchend, aber tapfer genommen. Inmitten dieses Waldes hatte Franz von Assisi tiefe Gotteserfahrungen. Dort übernachtete er zusammen mit seinen ersten Brüdern in einfachen Höhlen. Auf dem Gelände befinden sich  mittlerweile ein Kloster und verschiedene Plätze, die zur Besinnung einladen.
Nach dem Abendessen konnten die Jungs in kleinen Gruppen Assisi entdecken.
Am nächsten Tag erkundete die Gruppe die Stadt Assisi und die Wirkungsgeschichte des heiligen Franziskus. Schnell wurde den Schülern klar, dass man den Heiligen nicht einfach kopieren kann. Sein extremes Armutsideal, seine Liebe zu den Armen, sein „in den Armen Jesus zu sehen“ ist ein Ideal, das wir Christen immer im Blick haben müssen. Nicht jeder kann auf Besitz verzichten. Schauen wir auf  Franziskus, bleibt aber unsere Solidarität mit den Armen wach. Unser Blick für die sozialen Ungerechtigkeiten in unserer Gesellschaft und weltweit wird geschärft.
 Die Besichtigung seines Geburtshauses und seiner Taufkirche zeigte den Jugendlichen das mittelalterliche Umfeld, in dem Franziskus lebte. Nach einer kurzen Andacht wanderte die Gruppe wieder einmal steil bergauf zur ehemaligen Stadtburg von Assisi. Diese wurde von deutschen Rittern unter dem Stauferkaisern erbaut und stellt immer noch eine imposante Wehranlage dar. Vom Burgfried aus genossen alle die unglaubliche Aussicht und  wundervolle Fotos von Assisi sowie dem Monte Subasio konnten gemacht werden.
Tags darauf fuhren die Jugendlichen zum Trasimenischen See. An diesem See fand die berühmte Schlacht des Hannibal gegen die Römer statt. Eine kleine Schifffahrt führte die Schüler zur Isola Maggiore. Die Insel wurde von den Jungs in Kleingruppen erkundet. Am Nachmittag ging die Fahrt weiter zur Provinzstadt Perugia, eine alte Etruskersiedlung hoch auf einem Berg.  Mit Hilfe einer Mini Metro überwanden wir den steilen Anstieg vom öffentlichen Parkplatz zum Zentrum der Stadt. Perugia ist eine sehr interessante Metropole, in der die Geschichte mit der Gegenwart lebendig verbunden ist. Unsere Schüler fanden allerdings mehr Interesse an der achterbahnmäßigen Metro, denn an den historischen Bauwerken.
Egal. Die Stimmung im Bus auf der Rückfahrt nach Assisi war super. Zur Überraschung der Lehrkräfte können unsere Schüler richtig gut singen. Tatsächlich singen, nicht grölen.
Am Abend gab es einen Spaziergang zu dem 2 Kilometer außerhalb Assisi liegenden Kloster San Damiano. Dort lebte die erste Frau, die vom Lebensstil des hl. Franz beeinflusst wurde, die hl. Klara. Sie wurde die Gründerin der Klarissinen und die erste Frau, die eine Ordensregel schrieb. Das Kloster der hl. Klara ist heute zur Besichtigung freigegeben. Direkt daran befindet sich ein Kloster der Franziskaner und das Noviziat der italienischen Brüder. Das gesamte Areal lädt zur Besinnung ein und ist als Ort der Stille ausgeschrieben. Die Jungs zeigten sich von dieser besonderen Atmosphäre beeindruckt. Eine Meditation in der Kapelle der Heiligen rundete den Besuch ab.
Am letzten Tag wurde die Stadt Orvieto, nahe  dem  Bolsenasee, besucht. Die aus der Landschaft ragende, auf Tuffstein erbaute Stadt, beeindruckte vor allem durch den imposanten Dom, der zu Recht als eine der schönsten Kirchen Italiens bezeichnet wird. Die mittelalterliche Stadt mit ihren gewundenen, schmalen Gassen ist gut erhalten und verströmt ein besonderes Flair. Ganz Mutige wagten sich in den 60m tiefen alten Brunnen des hl. Patrick, und konnten so die genial durchdachte Brunnenkonstruktion sehen.  Natürlich musste auch eine Fahrt mit der Drahtseilbahn gemacht werden, einer Bahn, die urspr. durch Wasserkraft betrieben wurde, heut aber vollautomatisch Berg und Tal verbindet.
Zurück in Assisi machten wir Halt bei wichtigen Stationen des franziskanischen Lebens. Rivotorto, Portuncula und die Basilika (Grabeskirche des Franziskus). Mit diesen Orten verbunden, sind Gotteserfahrungen, die Franziskus und seine Brüder gemacht haben. Dass über dem Grab des armen Franziskus jetzt eine riesige Basilika thront ist sicher nicht in seinem Sinne gewesen. Aber als Toter kann man sich schlecht wehren.
Nebenbei erfuhren die Pilger, dass Franziskus der Erfinder der Krippe war. Er war der erste, der die Geburt Jesu mit Menschen und Tieren nachstellte. Von Assisi aus verbreitete sich dieser Brauch in die ganze christliche Welt.
Als Abschieds- und Erinnerungsgeschenk erhielt jeder Teilnehmer eine „Pilgerkette“ mit einem  „Tau“ als Anhänger.  Dies war das Lieblingskreuz der Franziskus. In diesem Tau ist die Gestalt des Gekreuzigten eingefräst und soll möglichst lange an die schönen Eindrücke der Reise erinnern.
Während der Heimatfahrt zeigten unsere Schüler in beeindruckender Weise, dass sie viele moderne Schlager selber singen können.
Leider verlässt sie die Sangeskraft regelmäßig während unserer Gottesdienste.
Alles in allem war diese Fahrt, sowohl für uns Begleitpersonen als auch für die Schüler, eine unvergessene und beeindruckende Erfahrung.

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Durch Maria zu Jesus


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Am Vorbild Mariens Jesus nachfolgen, dass ist die Leitidee der Maristen weltweit. Maria, die erste der Gläubigen ist ein Laie. Wer sich an ihr orientiert gibt das Streben nach Macht auf oder entwickelt es erst gar nicht. Marianische Pastoral ist immer diakonische Pastoral. Sie will helfen, dienen, beistehen, trösten und bergen. Sie orientiert sich an Mt 23,11 „Der Größte von euch soll euer Diener sein“. In diesem Sinne ist Maria die Größte. Dazu braucht sie kein hierarchisches Amt. Maria sitzt im Kreis der Jünger. Nicht vor den Jüngern (Petrusamt), sondern inmitten der Gläubigen.
Der Versuch marianisch zu leben bedeutet einander geschwisterlich beizustehen.
Diese marianische Haltung wollten wir in unserer Liturgie ausdrücken. Dazu bedurfte es einiger Änderungen.
Als Zeichen dafür, dass wir alle gleichwertig sind, sitzen die Gottesdienstteilnehmer auf dem Boden. Der große Altarraum wird abgeschirmt und der Priester sitzt hinter einem kleinen Tisch in der Nähe des Tabernakels. Es gibt keine Ministranten. Der Priester steht dem Gottesdienst vor, verantwortet aber in der Hauptsache die Eucharistiefeier. Die Einleitung und der Wortgottesdienst werden von der Schülergemeinde gestaltet. Es wird nicht gesungen. Schweigen und Instrumentalmusik unterstreichen den meditativen Charakter der Feier. Es gibt Zeiten der Stille, um Raum zu geben für Besinnung und persönliches Gebet. Die Schülergemeinde sitzt während des Gottesdienstes. Es wird nur einmal aufgestanden und zwar zum Vater Unser, Friedensgruß und Kommunionempfang. Sanctus, Agnus Dei und die Fürbitten werden gemeinsam gesprochen. Es gibt keine Lesung. Als Evangelium werden Texte aus dem Leben Mariens von den Evangelien vorgelesen.
In der Mitte der Kapelle hängt ein vier mal zwei Meter großes Marienbanner. Sie hat kein Gesicht. Wir sind Maria, wenn wir eine geschwisterliche Haltung einnehmen. Wir sind Maria, wenn wir Gott suchen. Wir sind Maria, wenn wir für Gott offen sind………… .
Das Marienbanner ist in der Mitte aufgeschnitten. Die Gottesdienstteilnehmer gehen durch Maria zum Kommunionempfang. So soll sinnenhaft das Motto der Maristen Brüder „Durch Maria zu Jesus“ erlebt werden.

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Diese meditative Art des Gottesdienstes wurde von den Schülern durch die Bank als sehr positiv erlebt. Einzig das sitzen am Boden bereitete manchem Schwierigkeiten.
Aufgrund dieser positiven Erfahrungen haben wir beschlossen diese marianisch geprägten Gottesdienste einmal im Jahr für jeden Jahrgang anzubieten.








2014:


Die Bibelgruppe im Fürstentum Liechtenstein

Mit dem neuen Maristenbus fuhren die Schüler der Bibelgruppe mit ihren Betreuern, Frau Aschenbrenner und Herr Staudner, ins Fürstentum Liechtenstein. Das Ziel war die Alpe Silum auf ca. 1500m. Diese Hütte ist im Besitz der Maristenschulbrüder.

Einen Zwischenstopp legte die Gruppe im Maristeninternat Mindelheim ein. Dort wurden sie von der vierköpfigen Brüdergemeinschaft herzlich empfangen und durch das weiträumige Gelände geführt. Nach einer reichlichen Brotzeit ging die Fahrt weiter.

Nach der Ankunft am späten Nachmittag wurde die Hütte von den Jungs in Beschlag genommen.  Zimmerverteilung, Umgebung erkunden, Abendessen, Nachtwanderung mit Gebet und dann ins Bett. Müde von der langen Fahert schliefen dann sofort ein.

Am nächsten Tag war eine Tagestour zu den „Drei Schwestern“ angesagt. Leider ließ das nasse Wetter nur eine Wanderung  durch den Fürstensteig  und wieder zurück zu. Nach 2,5 Stunden kamen wir tropfnass und froh, es geschafft zu haben, zurück. Der Rest des Tages wurde mit Esel- und Pferdefüttern, Brennholz machen, spielen und essen verbracht.
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Am Sonntag besuchten wir das mittelalterliche Städtchen Werdenberg in der Schweiz, Feldkirch in Österreich und besichtigten die Hauptstadt des Fürstentums, Vaduz. Des Weiteren wurde die Basilika Rankweil besucht, die seit dem 7 Jhd. auf einem markanten Felsen innerhalb der Stadt residiert.
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Am Abend besuchten wir den Gottesdienst in Triesenberg. Dieser wurde im vorkonziliarem Ritus gestaltet und war für die ganze Gruppe stark gewöhnungsbedürftig.

Der Montag stand im Zeichen des Aufbruchs. Frühstücken, Aufräumen, Hütte sauber machen. Nach fünfstündiger Fahrt kamen wir müde und zufrieden in Cham an.



Motorradpilgerfahrt der Maristen nach Neustift

Die Freunde der Maristenrealschule Cham pilgerten mit ihren Motorrädern ins Herz von Südtirol, in das Kloster der Augustinerchorherren Neustift bei Brixen. Nach dem Segensgebet führte der Schulseelsorger H. Staudner die Gruppe über München, Rosenheim über die alte Römerstraße an Innsbruck vorbei nach Matrei, dann über den Brenner und von da war es nur noch ein Katzensprung bis Neustift. Dort angekommen wurde die Pilgergruppe durch das Kloster und seiner 800-jährigen Geschichte geführt. Die Klosteranlage (3000m² Dachflächen) ist in einem hervorragenden Zustand. Tradition und Moderne bilden hier ein gelungenes Gesamtkunstwerk.

Der nächste Tag begann für die meisten Teilnehmer mit dem Gottesdienst der Chorherren um 07.00 Uhr. Nach einem sehr guten und reichhaltigen Frühstück fuhr die Gruppe ins Grödnertal. Die nächsten Passstationen hießen Sellajoch, Pordoi, Campolongo, Valparola, Falzarego, Giau, Col di Lana, Campolongo, Grödner Joch und dann durchs Grödnertal wieder zurück ins Kloster. Jeder Motorradfahrer weis, dass diese Pässe etwas besonderes sind und so haben es auch die Freunde der Maristen empfunden.

Am Abend stellte H. Staudner die Erfahrung der Motorradfahrer „Du fährst dorthin, wohin dein Auge blickt“ in die geistliche Tradition der Kirche, die da sagt „Wir kommen, wohin wir schauen.“ Ob die Ziele, die wir anschauen gut für uns sind lässt sich an den drei F’s erkennen. Führen uns die Ziele zu mehr Freude, zu mehr Frieden und zu mehr Freiheit, dann sind wir auf dem richtigen Weg.
Der Sonntag begann mit der Frühmesse um 06.30 Uhr. Nach dem Frühstück fuhr die Gruppe über Österreich wieder nach Hause.

Motorradwahl

Motorradpilgerfahrt nach Kloster Lilienfeld

Die Freunde der Maristen-Realschule Cham pilgerten mit ihren Motorrädern ins Stift Lilienfeld. Das Kloster liegt an der Grenze von der Steiermark nach Niederösterreich.

Nach dem Segensgebet führte der Pilgerführer H. Staudner die Gruppe über Passau und Wels nach Admont. Allerdings nicht auf direktem Weg. Um der lieben Kurven wegen wurde so mancher  Umweg gefahren. So beispielsweise über den Hengstpaß und durchs Kampertal nach Altenmarkt bei St. Gallen. Im Stiftskeller des Benekitinerklosters Admont wurde zu Mittag gegessen und die Pause zur Besichtigung der 1000 Jahre alten Klosteranlage genutzt.

Einigermaßen ausgeruht fuhr die Gruppe durchs Gesäuse weiter über die Wildalpen. Nach einer Tankpause gings durchs Salzatal und Halltal nach Lilienfeld. Im dortigen Zisterzienserkloster wurde die Gruppe gastfreundlich empfangen und durfte im Klausurbereich des Klostern ihre Zimmer beziehen. Das herrliche Wetter bescherte den Pilgern einen wunderbar schönen 480 km langen Motorradtag. Dieser wurde mit einem Gottesdienst durch den Abt des Klosters abgeschlossen. Danach wurde im Stiftsstüberl gut gegessen und über den Tag reflektiert.

Der Samstag startete mit reichlichem Regen, so dass die Gruppe die Klosterführung vorzog. Das Kloster wurde 1202 gegründet und ist die größte noch erhaltene Klosteranlage der Zisterzienser in Mitteleuropa. Im Anschluss an die Führung gab es noch eine zweistündige Gesprächsrunde zu den Themen „Kloster“ und „Gebet und Gottesdienst ist eine nutzlose, aber nicht sinnlose Zeit“.

Nach dem der Regen nicht aufhörte und der Wetterbericht auch keine Besserung für das Wochenende berichtete, beschloß die Gruppe die Fahrt abzukürzen und schon am Samstag die Heimreise anzutreten.
Der Regen verfolgte die Motorradfahrer bis nach Schärding. Immerhin empfing uns die Abendsonne in Cham.

Pfingsttreffen 2014 der Chamer Maristenfamilie

„Mit Christus Brücken bauen“ – dieser Leitspruch lud Schüler, Ehemalige, Fratres und Gäste zu gemeinsamem Gedankenaustausch ein

Am vorletzten Wochenende, zwei Wochen vor dem Pfingstfest, fand an der hiesigen Maristen - Realschule wieder das Pfingsttreffen 2014 statt. Aus diesem Anlass hatten sich derzeitige Schüler aus der Chamer Knabenschule und Ehemalige vom Verein „Freunde der Maristen-Realschule Cham“ sowie Gäste zusammengefunden, um gemeinsam einige „glaubensreiche“ und unbeschwerte Tage zu verbringen. Für die Vorbereitungen zu diesem Treffen zeichneten sich wieder Frank Aumeier, 1. Vorsitzender des Ehemaligen-Verein zusammen mit seiner engagierten Truppe und für die geistlichen Bereiche Johann Staudner, Religionslehrer an der hiesigen Bubenrealschule, verantwortlich.

Im Laufe des späten Freitagnachmittag trafen nach und nach die Teilnehmer zum Pfingstreffen 2014 an der Schule ein. So war in diesem Jahr lediglich eine große Zahl von Schülern und Ehemaligen aus Cham selber anwesend.
Nach dem Empfang der Teilnehmer auf dem Schulgelände erfolgte die Verteilung auf die einzelnen Übernachtungsmöglichkeiten. So bezog man Quartier in Schule (Klassenräume, Hausmeisterwohnung) und Internat. Einige Schüler zogen es sogar vor, auf der Wiese vor der Sporthalle ihre Zelte auf zu schlagen. Beim gemeinsamen Abendessen und einem bayerischen Buffet konnten bereits die ersten gemeinsamen Kontakte geknüpft werden. In der folgenden Begrüßungsveranstaltung im Musiksaal konnten der 1. Vorsitzende Frank Aumeier und Johann Staudner die Teilnehmern willkommen heißen. Diese stellten in ihren Begrüßungsworten, dieses Pfingstreffen wieder als ein Werk einer gelebten Maristenfamilie im Sinne des Ordensgründers des Heiligen Marzellin Champagnat dar. Mit dem Thema dieser Tage: „Mit Christus Brücken bauen“ hatten die Verantwortlichen wieder einen ansprechenden und doch sehr tiefgründigen Leitgedanken für dieses Wochenende gefaßt. Dieser Slogan ist auch der Leitgedanke des 99. Katholikentages, der in diesen Tagen in Regensburg stattfindet. Die Redner wünschten den Anwesenden, zwei erfolgreiche und für die Maristenfamilie segensreiche Tage.
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 Mit einer gemeinsamen nächtlichen Fackelwanderung durch den Stadtpark und der anschließenden Meditation bei der Schrottkapelle auf dem Schulgelände fand der erste Tag seinen besinnlichen Abschluß. Der restliche Abend fand dann in Gesprächen in den Clubräumen oder auf der Wiese beim Zeltlager seinen harmonischen Verlauf, wo bereits die ersten Kontakte zwischen den Schülern und den Ehemaligen, den Fratres und Gästen geknüpft werden konnten. Und so dauerte es eine Weile, bis auch der letzte Schüler in den Schlaf gefallen war.

Der Samstag begann nach der Morgenmeditation und einem reichhaltigen Frühstück mit den einzelnen Gruppenarbeiten. Man hatte die Auswahl zwischen verschiedenen Themenbereichen, die sich alle auf den Leitgedanken dieses Pfingsttreffens ausrichteten. In kleinen Gruppen beschäftige man sich zunächst in anfänglichen, gegenseitigen Gesprächsrunden mit diesen verschiedenen Gedanken. Zwei Gruppen arbeiteten an den Gedanken wie sich die Zehn Gebote in diesem Motto wiederspiegeln und welche Schlagwörter und welche Symbole dies am treffendsten erfassten. Dabei zimmerten die Jugendlichen zusammen mit Hausmeister Stefan Pongratz eine Holzbrücke um das Holzkreuz des letzten Pfingsttreffens 2012 herum. Eine weitere Gruppe gestaltete zusammen mit Christian Röhrl die Seiten der neuen Brücke mit Symbolen zum Leitspruch des Tages. Weitere zwei Gruppen arbeiteten ihre Ideen für Gemeinschaft aus. Dabei gestaltete eine Gruppe zusammen mit Alfred Urban ebenfalls die Seitenteile der Holzbrücke mit Sprüchen und Schlagwörtern. Künstlerisch gestaltete eine weitere Gruppe von Schülern eine Fahne mit bunten Symbolen und Zeichen. Betreut wurden sie dabei von Johanna Aschenbrenner. Ein weiteres Team beschäftigte sich schließlich wiederum mit dem Leitgedanken, sie versahen unter der Anleitung von Frater Michael Schmalzl eine Holzleiter mit bunten Sprossen und stellten dieses dann in der Studienheimkapelle auf.
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Am Samstag Abend erreichte das diesjährige Pfingsttreffen einen seiner Höhepunkte mit dem gemeinsamen festlich gestalteten Gottesdienst, zelebriert durch Kaplan Franz Pfeffer. Der Geistliche hieß zu Beginn der Messfeier alle Teilnehmer und Gäste herzlich willkommen. Er freute sich bei so einer tollen Gemeinschaft die Messe zelebrieren zu können. Tiefgreifende Gedanken zum bevorstehenden Pfingstfest und ansprechende Liedbeiträge durch die Familie Bauer bereicherten die Eucharistiefeier. Als persönliche Erinnerung an dieses gemeinsame Wochenende segnete Kaplan Pfeffer zum Abschluss der Messfeier für jeden Teilnehmer einen Rosenkranz, welcher durch den Vorsitzenden des Vereins Frank Aumeier und Religionslehrer Johann Staudner an jeden Teilnehmer als Erinnerung und Gebetsanregung überreicht wurde. Dann folgte ein weiterer Höhepunkt. Der neu geschaffene Meditationsraum, im rückwärtigen Teil der Studienheimkapelle, konnte seiner Bestimmung übergeben werden. Ein ganz besonderes Highlight ist dabei die von Dr. Christoph Jung, aus Traunstein geschaffene Gebetsstehle. Ganz aus Holz gebaut, bietet sie den gläubigen Jugendlichen und Erwachsenen die Möglichkeit, vor dem darin ausgesetzten Allerheiligsten zu beten und zu meditieren.
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Mit einem gemeinsamen Essen fand der Samstag an der Schule seinen weiteren Verlauf. Die Truppe um Markus Zänglein hatte für ausreichend gutes Essen und die Verköstigung der Pfingsttreffenteilnehmer gesorgt. Am Abend ging dann das diesjährige Pfingsttreffen 2014 allmählich seinem Ende entgegen, nicht um vorher jedem einzelnen Dank zu sagen, für die schönen Tage in Cham, welche durch fleißige Hände ehemaliger Schüler und Lehrkräften der Schule und natürlich dem dabei sein der Jugendlichen selber, bereichert wurden.
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2013:

Alleinerziehende treffen sich bei den Maristen

Alleinerziehnde

Die Maristen-Realschule möchte als kirchliche Schule die Bedürfnisse von Alleinerziehenden ernst nehmen. Sie bietet daher Raum und Gelegenheiten zur Vernetzung und für Unterstützung von Alleinerziehenden. Deshalb wurden alleinerziehende Eltern und Interessenten zu einem Abend des gegenseitigen Austausches über Erziehung und den sonstigen Fragen des Alltags eingeladen.
Als Referentin wurde die Leiterin der Arbeitsstelle für Alleinerziehende in der Diözese Regensburg Frau Michaela Wein, Diplom Sozialpädagogin und Familientherapeutin, gewonnen.
Die Abendveranstaltung startete mit einem gemeinsamen Essen. In dieser Zeit übernahm Frau Gabriele Simml die Kinderbetreuung für die Alleinerziehenden.
Nach einer kurzen Begrüßung durch den Direktor der Schule, Herrn Josef Maier, konnten sich die Eltern über ihre momentane Lebenssituation austauschen. Frau Wein informierte zudem über die Angebote der Arbeitsstelle und stellte Hilfsangebote in der Region vor.
Das Treffen wurde von den Eltern als äußerst hilfreich wahr-und angenommen. Für die Maristen-Realschule bedeutet dies, dass die Arbeit für und mit Alleinerziehenden fest in das Schulleben etabliert werden soll. Geplant sind jährliche Treffen und eine Gruppe, die sich regelmäßig in den Räumen der Schule zum Austausch trifft. Begleitet wird dieser Prozess vom Schulseelsorger Herrn Johann Staudner.



Auf den Spuren Marzellin Champagnats

Fortbildungsfahrt zu den Ursprungsorten der Maristen-Schulbrüder



Hermitage

Die Provinz Europa Zentral-West (Großbritannien, Irland, Belgien, Holland und Deutschland) besitzt nur noch drei Schulen in Irland. Alle anderen Schulen sind in die Trägerschaft des Staates oder einer Diözese übergegangen.
Die Maristenbrüder wollen, dass ihre Pädagogik und Spiritualität auch in den ehemaligen Schulen weitergegeben wird. Um dieses Erbe zu sichern und weiterzuführen setzen sie ihre finanziellen und personellen Resourcen ein. Für die Fortbildung in maristischer Pädagogik sind Frater Michael Schmalzl (Internatsleiter in Mindelheim) und Johann Staudner, Schulseelsorger an der Maristen-Realschule Cham, zuständig. Seit drei Jahren führen sie Fortbildungen für interessierte und engagierte Lehrkräfte der ehemaligen Maristen-Schulen Furth, Cham und Mindelheim durch.
In der Pfingstwoche veranstalteten sie eine Fortbildungsfahrt für die Angestellten dieser drei Schulen und ihren Angehörigen im Gründungsort der Maristenschulbrüder, in Hermitage bei St. Chamond.
Für manche Teilnehmer war diese Fahrt eine erste konkrete Begegnung mit dem Ordensgründer.
Nach einer scheinbar ewig dauernden Busfahrt erreichte die Gruppe schließlich am Montagmorgen bei strahlendem Sonnenschein in L´Hermitage de Notre-Dame bei St. Chamond in der Nähe von Lyon. Diese Anlage wurde vor kurzem renoviert und beeindruckt durch die Verbindung von moderner und traditioneller Bauweise. Marcellin Champagnat baute dieses Kloster im Jahre 1824, um hier weiteren Brüdern seinen Glauben näher zu bringen. Von hier aus erkundeten die Teilnehmer in den nächsten Tagen die wichtigsten Orte im Leben des Ordensgründers wie sein Geburtshaus in Le Rosey, seine erste gegründete Schule in La Valla und die Stelle in Les Palais, wo er den sterbenden Jungen Montagne traf. Ebenso wurde Marcellins Taufkirche in Mahrles, die riesige Basilika von Fourviere in Lyon und der Wallfahrtsort Le Puy, den er als Junge mit seiner Mutter besuchte, besucht.
Dazwischen fanden in den modern gestalteten Ausstellungsräumen in L´Hermitage verschiedene Workshops zu Marcellins Leben und Pädagogik statt. Doch auch die Zeit der Besinnung und Reflexion kam durch die sehr persönlich gestalteten Andachten und Gebetsmomenten für die Lehrkräfte nicht zu kurz.
In diesen Tagen füllte sich das bis jetzt nur theoretische, oberflächliche Wissen über diesen Menschen Marcellin Champagnat mit Leben und Bildern, mit Bildern von einem jungen Mann, der voller Energie und Idealismus, in dieser unwirtlichen Gegend Frankreichs, eine Schaufel in die Hand nahm und in den harten, felsigen Boden der L´Hermitage den Grundstein für ein weltumspannende Vereinigung legte. Diese Internationalität war es auch, die überraschte, die Tatsache, dass so viele Menschen auf der ganzen Welt, egal wo, der Botschaft diese französischen Bauernsohns folgen. Vor allem die wachsende Brüderschaft in den Dritte-Welt-Ländern, Menschen, die selbst nicht viel besitzen, folgt Marcellins Anspruch, Solidarität mit den Schwächeren zu zeigen. 
Die Offenheit und Herzlichkeit, mit der die Maristen-Brüder interessierte Besucher in all diesen Orten empfingen und betreuten, wirkten auf mich sehr beeindruckend und wie sie auf ihre einfache, bescheidene Art und Weise es schaffen, tiefe Momente der Spiritualität zu erzeugen. All dies sind Aspekte, wie sie Champagnats Leben und Ideen heute noch verwirklichen.


Motorradpilgerfahrt der Maristen nach Neustift

KLoster Neustift

Die Freunde der Maristen Realschule Cham pilgerten mit ihren Motorrädern ins Herz von Südtirol, in das Kloster der Augustinerchorherren Neustift bei Brixen. Nach dem Segensgebet führte der Schulseelsorger H. Staudner die Gruppe über München, Rosenheim  und über die alte Römerstraße an Innsbruck vorbei nach Matrei, dann über den Brenner. Von dort war es nur noch ein Katzensprung bis Neustift. Hier angekommen wurde die Pilgergruppe durch das Kloster und seine 800-jährigen Geschichte geführt. Die Klosteranlage (3000m² Dachflächen) ist in einem hervorragenden Zustand, Tradition und Moderne bilden hier ein gelungenes Gesamtkunstwerk.
Der nächste Tag begann für die meisten Teilnehmer mit dem Gottesdienst der Chorherren um 7.00 Uhr. Nach einem sehr guten und reichhaltigen Frühstück fuhr die Gruppe ins Grödnertal. Die nächsten Passstationen hießen Sellajoch, Pordoi, Campolongo, Valparola, Falzarego, Giau, Col di Lana, Campolongo, Grödner Joch. Dann ging es durchs Grödnertal wieder zurück ins Kloster. Jeder Motorradfahrer weiß, dass diese Pässe etwas Besonderes sind und so empfanden es auch die Freunde der Maristen.
Am Abend stellte H. Staudner die Erfahrung der Motorradfahrer „Du fährst dorthin, wohin dein Auge blickt“ in die geistliche Tradition der Kirche, die da sagt „Wir kommen, wohin wir schauen.“. Ob die Ziele, die wir anschauen, gut für uns sind, lässt sich an den drei F’s erkennen. Führen uns die Ziele zu mehr Freude, zu mehr Frieden und zu mehr Freiheit, dann sind wir auf dem richtigen Weg.
Der Sonntag begann dann mit der Frühmesse um 6.30 Uhr. Nach dem Frühstück fuhr die Gruppe über Österreich wieder nach Hause.

H. Staudner



Bibelkreis der Maristen im Zwiesler Waldhaus


Waldhaus 2013
 
Wie jedes Jahr veranstaltete der Bibelkreis der Maristen unter Leitung des Religionslehrers Johann Staudner sein Bibelwochenende. Als Aufenthaltsort wurde im Vorfeld diesmal die Marzellinklause im Zwieslerwaldhaus ausgewählt. Begleitet wurde die Gruppe außerdem von der Kunstlehrerin Johanna  Aschenbrenner, die unter anderem für die Versorgung des Bibelkreises zuständig war.
In der Klause angekommen verstauten die Schüler alles Wichtige, bezogen ihre Betten und brachten den Holzofen zum Glühen. Im Anschluss daran erkundete die Gruppe ihre Umgebung. Besonders das nahe gelegene Wildnis Camp mit seinen Themenhütten, wie beispielsweise Licht-, Erd- und Baumhütte, hatte es den Jugendlichen sichtlich angetan. Das Abendessen wurde von den Maristen-Jungs am Lagerfeuer  zum Teil selbst zubereitet, wobei die Lehrkräfte das Essen in der warmen Stube vorzogen.
Der Samstag begann mit dem Morgengebet. Nach dem Frühstück und dem darauffolgenden Abspülen bereitete sich die Gruppe auf die Wanderung zum großen Falkenstein vor. Die ungewohnte körperliche Anstrengung während des Aufstiegs und die zum größten Teil verschneiten Wege führten so manchen der Schüler an seine körperlichen Grenzen. Am Gipfel angekommen waren jedoch alle Leiden vergessen und die Bibelgruppe genoss die herrliche Aussicht über die Landschaft. Das Gasthaus war zur Enttäuschung aller geschlossen, aber die Bergwacht hatte Mitleid mit der abgekämpften Truppe und lud sie zu einer Runde Tee ein.
Nach einem für die Schüler enttäuschenden Abendgottesdienstes im Zwieseler Dom machte sich die Gruppe über das von Frau Aschenbrenner zubereitete Abendessen her. Anschließend rundeten gemeinsame Gespräche im Rahmen eines gemütlichen Beisammenseins am Lagerfeuer den ereignisreichen Tag ab.
Nach einer kurzen Nacht und einem stärkenden Frühstück ging es ans Saubermachen des Hauses und des Geländes, bevor nach einstündiger Fahrt glücklich und müde der Hof des Chamer Studienheims erreicht wurde.

Marion Donnerbauer






Dezember 2012

Tage der Orientierung in Windberg

Windberg 2013
Diese Jahr fanden die Tage der Orientierung im Prämonstratenserkloster Windberg bei Bogen statt.
Die Schüler unserer 9. Klassen wurden von den Lehrkräften Frau Gleixner, Herr Staudner und Frater Georg Bock FMS begleitet.

Das Team unter Leitung des jungen Chorherren Frater Felix Bübl bearbeitete zusammen mit den Jugendlichen die Themen "Klassengemeinschaft", Selbsteinschätzung vs Fremdeinschätzung, Zukunft und Was macht mein Leben wertvoll?.
Wanderungen in die waldreiche Umgebung und Andachten in der nahegelegenen Eremitage dienten als Ausgleich zur anstrengenden Gruppenarbeit.



Tutoren im Zwiesler Waldhaus, Februar 2012

Tutoren im Waldhaus Zwiesel


Auch heuer wieder  fuhren die Tutoren der Chamer Maristen-Realschule im Februar mit ihrem Betreuungslehrer Johann Staudner in die tief verschneite Marzellinklause der Maristen-Schulbrüder.
Dieses Ferienhaus des Ordens im Bayerischen Wald, das nach dem Ordensgründer Marzellin Champagnat benannt ist, eignet sich ideal für einen Reflexionstag, denn die Aufgaben eines Tutors sind vielfältig und der Umgang mit den „Kleinen“ aus den 5. Klassen ist auch nicht immer einfach. Die Tutoren sind allesamt Schüler der Abschlussklassen und sie haben die Aufgabe, die Neuankömmlinge in die Schulfamilie einzuführen und sie bei möglichen Problemen zu begleiten. So veranstalteten sie zum Beispiel Spielenachmittage, um die Klassengemeinschaften zu stärken und um ihre Schützlinge besser kennen zu lernen.
Beim Rückblick auf ihre Aufgaben wurden in der Klause verschiedene Themen angesprochen. So tauchten im  Umgang mit der Gruppe auch manchmal Probleme auf, denn der Einzelne reagiert allein oft anders als in der Gruppe und damit umzugehen fiel den Tutoren teilweise schwer. Trotz alle dem waren sie sich in einem aber völlig einig, sie würden dieses Amt wieder übernehmen und am Ende des Schuljahres möchten sie ihre Nachfolger selber einweisen und so ihre Erfahrungen weitergeben.
Die Kosten trugen dankenswerter Weise die Schulstiftung der Diözese Regensburg und die SMV, wodurch diese Veranstaltung erst möglich wurde.


Hermitage 2011

Hermitage 2011
Hermitage 2011 Hermitage 2011 
Hermitage 2011
Hermitage 2011
Hermitage 2011
Hermitage 2011
Hermitage 2011
Hermitage 2011
Hermitage 2011
Hermitage 2011
Hermitage 2011
Hermitage 2011
Hermitage 2011
Hermitage 2011 Hermitage 2011
Hermitage 2011



Juni 2012:


FMC-Pfingsttreffen der Maristen-Schulen

Pfingsttreffen 

Pfingsttreffen 
 Pfingsttreffen Pfingsttreffen
 Pfingsttreffen Pfingsttreffen

Aktuelles

Termine


Übertritt an die Maristen-Realschule

Nähere Informationen und die Termine zum Schuljahr 2018/19 für die beiden Chamer Realschulen finden Sie unter der Rubrik "Rundschreiben".

18.10.2017

FMC-Kegelabend

28.10. - 05.11.2017

Allerheiligenferien

08.11.2017

19:30 Uhr: Elternkurs "Kess erziehen: Abenteuer Pubertät" mit Herrn Sebastian Wurmdobler vom Kolping-Erwachsenenbildungswerk Regensburg

09.11.2017

Geänderter Termin: Ortsbegehung: Fachkraft für Arbeitssicherheit 12:30 Uhr: Gefährdungsermittlung und –beurteilung 14:30 Uhr: Sitzung des Arbeitsausschusses

10.11.2017

20:00 Uhr: Erster Tanzkursabschlussball für die 10. Klassen in Roding

10.11.2017

19:30 Uhr: Gottesdienst mit Gedenken an die Verstorbenen der Maristenfamilie in der Kapelle des Studienheims St. Josef, anschließend: FMC-Clubabend ab 20:00 Uhr

11.11.2017

20:00 Uhr: Zweiter Tanzkursabschlussball für die 10. Klassen in Roding

14. - 15.11.2017

Maristen-Tagung zum Thema „Spiritualität im 21. Jahrhundert“ mit Frau Prof. Dr. Ceming

15.11.2017

Kegelabend FMC und Freunde

Katzberger Straße 5
93413 Cham
09971 2376

E-Mail: verwaltung@maristen-realschule.de

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