„Eine Brücke in die Zukunft“

Logo der neuen Marienrealschule vorgestellt

Die Schulfusion der Gerhardinger und Maristen-Realschule hat eine weitere Stufe erreicht. Am Donnerstag wurde das neue Logo der gemeinsamen Marienrealschule der Schulfamilie vorgestellt – ein farbenfrohes, ansprechendes und tiefsinniges Design.

Vorausgegangen waren in den letzten Monaten intensive Gespräche mit der beauftragten Firma FRANKDESIGN KG aus Steinberg am See (Landkreis Schwandorf), in denen die Schulleitung der beiden Chamer Realschule ihre Vorstellungen der neuen Schule, aber auch die reiche Vergangenheit dem Designer mitteilten. Dieser erstellte im Anschluss mehrere Entwürfe, die von einem Beratergremium begutachtet wurden. Schüler- und Lehrervertreter, Kunsterzieher beider Schulen, die Schulleitung und Vertreter der Schulstiftung als Träger der neuen Schule diskutierten intensiv die verschiedenen Entwürfe. Nach mehreren Entwicklungsschritten einigte man sich auf das neue Logo, das nun die nächsten Jahrzehnte die Schule auf Briefbögen, T-Shirts, im Internet und auch auf der Eingangsfassade der Katzberger Straße repräsentieren wird. „Dem Designer ist mit diesem Logo ein hervorragender Entwurf gelungen, der bei allen beteiligten Schülern und Lehrern äußerst positiv angenommen wurde“, freut sich Schulleiter Josef Maier.

Das zentrale Gestaltungselement des neuen Logos sind die geschwungenen Bögen. Diese stellen einerseits die Abkürzung „MR“ der neuen Marienrealschule dar. Andererseits strahlen sie eine starke Symbolkraft aus. Die ersten beiden Bögen stehen für die Vorgängerschulen der Gerhardinger und Maristen, die nun in eine gemeinsame Zukunft gehen. Der halbe Bogen, der das Logo beschließt, steht für diese Zukunft, in die die neue Schule, aber auch jeder einzelne Absolvent nach seiner Schulzeit geht – die Schule als Sprungbrett in einen neuen Lebensabschnitt. Diese runden Bögen finden ihren Niederschlag auch in der Architektur der Schule. Vor allem die geschwungenen Treppen der Aula, dem Herzstück der neuen Marienschule, werden jedem Besucher sofort ins Auge fallen. Bewusst schwingt auch die Assoziation mit einer Brücke mit. Brücken verbinden: Gerhardinger und Maristen, Mädchen und Jungen, Schüler und Lehrer, Studienheim und Erweiterungsbau, Göttliches und Irdisches.

Eine besondere Rolle spielen die Farben des Logos. Ganz bewusst greift man die Farben Rot, Gelb und Grün auf, die dann auch als Orientierungssystem innerhalb des Schulgebäudes dienen. Inspiration holten sich Architekt und Designer vom denkmalgeschützten Studienheim, das weiterhin das markante Gebäude des Schulkomplexes darstellt. Schon von weitem erblicken Besucher das ausladende rote Dach, das den Schulberg bekrönt. Nähert man sich der Schule, rückt langsam die ockergelbe Farbe des historischen Wandanstrichs ins Blickfeld, die auch nach der Gesamtsanierung wieder verwendet wurde. Letztlich laden die weiten grünen Flügeltüren der alten Hauptportale zum Eintritt in die Schule ein. Mit dieser durchdachten Farbgebung wird der Besucher quasi langsam an das Gebäude herangeführt, bis er es schließlich betritt und von der gelungenen Kombination aus historischem Baubestand und lichtdurchflutetem Neubau empfangen wird.

Die gesamte Schulfamilie freut sich nun auf die zügige Vollendung des Baues. Direktor Maier ist froh, dass trotz der Corona-Krise der Zeitplan eingehalten werden kann: „Im Sommer 2021 ist die Baustelle abgeschlossen, sodass zum Schuljahr 2021/22 die neue Marienrealschule starten kann. Schon jetzt erkennt jeder, der auf den Schulberg fährt, dass dort etwas ganz Besonderes entsteht. Das neue Schullogo gibt schon einen kleinen Vorgeschmack.“