Vorlesewettbewerb 2020/2021 oder „The masked reader“

Es ist schon eine liebgewordene Tradition, dass sich auch die Buben der Maristen-Realschule am Vorlesewettbewerb beteiligen, welcher deutschlandweit heuer bereits zum 62. Mal stattfindet. Diese wurde nun auch – natürlich unter Einhaltung der Hygienebestimmungen – mit den beiden sechsten Klassen durchgeführt. Schließlich kann man zu Recht darauf stolz sein, zum traditionsreichsten und größten Lesewettstreit Deutschlands dazuzugehören. Rund 600 000 Kinder der 6. Klassen aller Schularten beteiligen sich jedes Jahr an rund 7000 Schulen.

Vertreten wurden die Klassen von Julian Lankes (Axel Garbelmann: „Drachen gibt’s nicht“), Yannick Zimmermann (Margit Auer: „Schule der magischen Tiere“), Korbinian Hausladen (Adam Blade: „Beast Quest“) und Samuel Heitzer (Jürgen Banscherus: „Das Lächeln der Spinne“), die zunächst eine dreiminütige Passage aus einem selbst gewählten Buch vorlasen, in das sie die Zuhörer zuvor kurz einführten.

Anschließend sollten die vier Klassensieger einen Fremdtext zum Besten geben; bei diesem handelte es sich um „Thabo. Detektiv und Gentleman – Der Nashorn-Fall“ von Kirsten Boie. Dafür hatten sie jeweils zwei Minuten Zeit.

Bei der Bewertung wurde auf die Lesetechnik, die Interpretation des Textes, sowie die Textstellenauswahl (nur beim Wahltext) geachtet. Nachdem sich die Jury, bestehend aus Konrektor Christian Haringer und den beiden Deutschlehrerinnen Andrea Schneider und Franziska Schrötter, besprochen hatte, wurde die Auswertung bekanntgegeben: Natürlich war es für alle vorlesenden Schüler eine ansprechende Leistung, vor dem versammelten Publikum zu lesen. Samuel Heitzer (Klasse 6b) konnte allerdings am besten überzeugen. Er wird nun die Maristen-Realschule voraussichtlich zu Beginn des kommenden Jahres beim Kreisentscheid in Bad Kötzting vertreten. Allerdings muss man sich auch hier in Geduld üben und beobachten, in welcher Form dies dann möglich sein wird.

Generell ist festzuhalten, dass gilt: „Wer liest, gewinnt immer“. Die teilnehmenden Kinder stärken dadurch ihre sozialen und sprachlichen Kompetenzen. Außerdem fördert das Sprechen vor Publikum das Selbstbewusstsein und die Kommunikationsfähigkeit der TeilnehmerInnnen. Durch die Wettbewerbsveranstaltungen begegnen sich – normalerweise – lesebegeisterte Kinder und lernen die Vielfalt der aktuellen und klassischen Jugendliteratur kennen.

Dabei sein ist alles!